Neuer Plan zur Bekämpfung von Betrug in League of Legends
Riot Games hat einen Richtungswechsel beim Einsatz von Vanguard Anti-Cheat für League of Legends angekündigt. Der neue Plan konzentriert sich auf die schrittweise Einführung der Software, Region für Region, beginnend mit den Philippinen. Anfang des Jahres gab Riot bekannt, dass Vanguard in den kommenden Updates für beide Spiele weltweit eingeführt wird. Die Pläne haben sich jedoch geändert und Vanguard wird nun Region für Region eingeführt, beginnend mit den Philippinen in Patch 14.5. Dem Update zufolge soll mit dieser Änderung beurteilt werden, wie gut Vanguard auf Live-Servern funktioniert, und gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden.
Was ist Vanguard Anti-Cheat?
Vanguard ist eine von Riot entwickelte maßgeschneiderte Anti-Cheating-Software, die parallel zur Einführung von Valorant im Juni 2020 eingeführt wurde. Diese Software verhindert Betrug auf zwei Ebenen. Erstens handelt es sich um einen Kernel-Modus-Treiber, der beim Booten eines PCs gestartet wird. Dann gibt es noch den Software-Client, der prüft, welche Programme Spieler verwenden, während sie Riot-Spiele spielen. Das Ziel von Vanguard ist die Wahrung von Fairness und Integrität im kompetitiven Gaming.
Allerdings verlief seine Einführung nicht ohne Kontroversen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass es im Hintergrund auf den PCs der Spieler lief und manchmal den Zugriff auf legitime Software blockierte. Darüber hinaus gab es Probleme mit Software im Zusammenhang mit schwerwiegenderen Hintergrundoperationen. Dennoch hat Riot seit seiner Einführung Änderungen an der Art und Weise vorgenommen, wie Vanguard mit anderer Software interagiert.
Regionaler Vanguard-Einsatz
Vanguard wird am 6. März mit Patch 14.5 auf den Philippinen verfügbar sein. Irgendwann wird es auch zum Standard für League of Legends-Spieler werden.
Quelle: www.bing.com



