Connie Booth kommt zu EA, um die Videospielstudios zu leiten

Connie Booth, eine ehemalige PlayStation-Führungskraft und eine der Hauptarchitektinnen der First-Party-Games-Strategie der Marke, wechselt zu EA, um im Rahmen der laufenden Umstrukturierung bei der Leitung der Studios zu helfen.

Eine Schlüsselrolle bei EA

Booths Titel wird Group General Manager, Action RPG sein, mit einem Portfolio, das EA Motive (Iron Man), Cliffhanger (Black Panther) und BioWare (Dragon Age, Mass Effect) umfasst. Sie wird direkt an Laura Miele, Leiterin Unterhaltung bei EA, berichten.

Anerkannte Fachkompetenz

Connie Booth hat über 30 Jahre lang beim Aufbau der hauseigenen Studios von Sony Interactive Entertainment mitgeholfen und ist für die Leitung der Entwicklung einiger ihrer größten Franchises verantwortlich. Sie ist vor allem dafür bekannt, eine unglaubliche entwicklerorientierte Kultur zu schaffen, kreative Visionen zu unterstützen und gleichzeitig Innovationen zu fördern.

Booth ist Mitglied der Academy of Interactive Arts & Sciences Hall of Fame, kam 1989 zu Sony und arbeitete eng mit Naughty Dog zusammen. Als Leiter der Produktentwicklung wird ihm zugeschrieben, dass er dabei geholfen hat, das Studiosystem zu etablieren, das es PlayStation ermöglichte, rund 30 Jahre lang auf dem Konsolenmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein neues Kapitel mit EA

Die Einstellung von Booth durch EA spiegelt den Wunsch wider, einige der aktuellen proprietären Strategien von PlayStation zu reproduzieren, die mit großen Einzelspieler-Spielen wie God of War und Spider-Man Erfolg hatten. Im Rahmen seiner laufenden Umstrukturierung hat EA erklärt, dass seine eigenen Franchises Priorität haben und dass eine seiner Säulen das „Erfolgs-Storytelling“ ist – ein Bereich, in dem Booth über beträchtliche Erfahrung verfügt.

Eine große Herausforderung bei BioWare

Eine der Hauptaufgaben von Booth wird darin bestehen, BioWare wiederzubeleben, in der Hoffnung, dass Dragon Age: Dreadwolf nach den Rückschlägen von Anthem und Mass Effect: Andromeda seinen Trend umkehrt. BioWare musste im Jahr 2023 schmerzhafte Entlassungen hinnehmen und der nächste Teil der Mass Effect-Reihe befindet sich noch in der Vorproduktion.

Im Zuge der Umstrukturierung führt EA derzeit Entlassungen durch, die zum Verlust von fast 670 Arbeitsplätzen geführt haben. EA hat außerdem Ridgeline Games geschlossen und Respawns Star Wars FPS-Spiel abgesagt. Es wird erwartet, dass die Entlassungen bis Ende des Monats abgeschlossen sein werden.

Quelle: www.ign.com