Larian Studios zieht sich aus dem Dungeons & Dragons-Universum zurück
Während seiner heutigen GDC-Keynote gab Swen Vincke, Gründer und CEO von Larian Studios, bekannt, dass der Entwickler von Baldur’s Gate 3 und Divinity: Original Sin keine DLCs oder Erweiterungen für das Spiel produzieren und die Welt von Dungeons & Dragons tatsächlich komplett aufgeben werde.
Zum Abschluss seines Vortrags sagte Vincke: „Ich habe Ihnen von Anfang an gesagt, dass wir ein Unternehmen mit großen Ideen sind. Wir sind kein Unternehmen mit der Absicht, DLCs oder Erweiterungen zu erstellen. Wir haben es ein paar Mal versucht. Wir haben jedes Mal versagt – das ist nicht unser Ding. Das Leben ist zu kurz. Unsere Ambitionen sind sehr groß. »
Vincke fuhr fort: „Baldur’s Gate wird immer einen warmen Platz in unseren Herzen haben. Wir werden immer stolz darauf sein, aber wir werden diesen Weg nicht weitergehen. Wir werden keine neuen Erweiterungen produzieren, wie jeder erwartet. Wir werden Baldur’s Gate 4 nicht machen, wie jeder erwartet. Wir werden weitermachen – wir werden uns von D&D entfernen und etwas Neues beginnen.
Eine überraschende Veränderung für Baldur’s Gate-Fans
Für Baldur’s Gate-Fans, die sehnsüchtig auf weitere Inhalte des Entwicklers gewartet haben, mag diese Nachricht eine Überraschung sein, für diejenigen, die mit Larian und insbesondere Vincke vertraut sind, dürfte sie jedoch nicht überraschend sein. Das Studio ist entschieden unabhängig – wie Vinckes leidenschaftliche Rede gegen die „Gier“ einiger Verlage bei den Game Developer Awards am Vortag deutlich machte.
Vincke folgte diesen Kommentaren heute mit einem Tweet, in dem er einen Eurogamer-Artikel zitierte:
Eine Vision, die sich auf die Spieler und die Qualität des Spiels konzentriert
Diesen Gedanken äußerte er auch in seinem Vortrag. „Wenn man ein Spiel macht – nun ja, kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Spiel spielen, ein Buch lesen oder einen Film ansehen, verspüren Sie dieses Gefühl der Heiterkeit? Das ist wirklich das, wonach Sie suchen. Ich rede immer wieder darüber, aber das liegt daran, dass es für unsere Ethik als Spieleentwickler von grundlegender Bedeutung ist, es ist das, was wir verfolgen.
Vincke enthüllte während der Konferenz auch einige Überraschungen. Zu Beginn zeigte er einen Clip einer frühen Version des beliebten Hochelfen Astarion als Tiefling, der von Karlach verewigten gehörnten dämonischen Charaktere des Spiels, vor seiner Umwandlung in seine aktuelle Form.
Quelle: www.eurogamer.net





