Overwatch 2: Die ungewisse Zukunft der PvE-Inhalte
Für Overwatch 2 sind radikale Veränderungen in Sicht
Berichten von Bloomberg zufolge wurde der schwierige PvE-Inhalt von Overwatch 2 aufgegeben. Nach „schlechten“ Verkäufen früherer PvE-Missionen hat das Unternehmen keine Pläne, die derzeit in der Entwicklung befindlichen PvE-Inhalte fertigzustellen. Stattdessen wird der Schwerpunkt auf dem PvP-Gameplay liegen.
Ein langjähriger Streit zwischen Blizzard und seiner Muttergesellschaft Activision hat Berichten zufolge zu einer Meinungsverschiedenheit im Management über Boni geführt. Blizzard teilte Boni stets unternehmensweit aus, um zu verhindern, dass „jeder an den erfolgreichsten Spielen arbeiten wollte, anstatt mit neuen Ideen zu experimentieren“. Bobby Kotich, ehemaliger Chef von Activision, argumentiert jedoch seit langem, dass nur diejenigen belohnt werden sollten, „die die lukrativsten Produkte hervorbringen“.
Im August 2023 wurde den Entwicklern von Overwatch 2 mitgeteilt, dass sie aufgrund der durchwachsenen Leistung der Fortsetzung „keine Boni hätten erhalten dürfen“. Um dieses Defizit auszugleichen, hätte sich das Unternehmen bereit erklärt, „einen Teil der Boni“ zu übernehmen. Kürzlich wurde den Mitarbeitern von Overwatch 2 jedoch mitgeteilt, dass sie nichts erhalten würden.
Große Änderungen für das Spiel
Die Überarbeitung von Overwatch 2 sieht vor, die neuen Heldinnen ab Staffel 10 sofort und kostenlos für alle Spieler verfügbar zu machen, im Gegensatz zur vorherigen Methode, die sie über ein Fortschritts- oder Kaufsystem zugänglich machte.
Teams in Spielen wie Diablo und World of Warcraft erhielten diesen Monat Boni, aber die Overwatch-Entwickler hatten nicht so viel Glück. Diese Teams arbeiten derzeit daran, das Spiel wiederzubeleben und das PvP-Gameplay lohnender und unterhaltsamer zu gestalten.
Die Overwatch 2-Teams haben das Feedback der Spieler gehört und planen große Aktualisierungen, um Ihre Fähigkeiten zu verbessern und Ihre Fortschritte auf Wettbewerbs-Bestenlisten zu verfolgen.
Kürzlich haben 600 Qualitätssicherungsmitarbeiter bei Activision Blizzard für eine Gewerkschaftsbildung gestimmt.
Quelle: www.eurogamer.net





