GAME plant Massenentlassungen nach Änderung der Arbeitsverträge

Der britische Videospielriese Game erwägt nach Angaben von Eurogamer Entlassungen und die Umstellung auf Null-Stunden-Verträge für die meisten seiner Mitarbeiter.

Große Veränderungen bei Game

Game beschäftigte bereits neue, jüngere Mitarbeiter, sogenannte „Darsteller“, mit Null-Stunden-Verträgen. Es scheint, dass die Kette in Zukunft die Mehrheit ihrer nicht leitenden Mitarbeiter mit dieser Art von Verträgen beschäftigen wird.

Mehrere Mitarbeiter, die unter der Bedingung der Anonymität mit Eurogamer sprachen, bestätigten die Änderungen und gaben an, dass dieser Übergang zu Null-Stunden-Verträgen erwartet wurde. Eurogamer hat Game um einen Kommentar gebeten.

Den von den Entlassungen betroffenen Mitarbeitern wurde mitgeteilt, dass sie gesondert per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden. Wie viele Arbeitsplätze voraussichtlich verloren gehen, ist noch nicht bekannt.

Übergang für Spiel im Gange

Game befindet sich derzeit in einer Übergangsphase, da die Filialen im Stadtzentrum zugunsten kleinerer Konzessionen in den Filialen Sports Direct und House of Fraser geschlossen werden. Diese Änderung führte auch zum Ende des Spiele-Eintauschdienstes von Game, wie Eurogamer im Januar berichtete.

Game ist seit 2019 Teil der Frasers Group, als das Unternehmen ein Übernahmeangebot im Wert von 52 Millionen Pfund annahm.

Quelle: www.eurogamer.net