Apple hat dem Gesetz zu iPadOS vorgelegt, die Plattformen für Apps von Drittanbietern zu öffnen. Epic Games stimmt zu.

Die neue Digital Markets Regulation (DMA) der Europäischen Union wurde gerade auf iPadOS ausgeweitet, nachdem sie ursprünglich auf iOS abzielte. Apple muss nun die neuen Regeln der Europäischen Kommission zur Öffnung von Plattformen einhalten.

Eine Erweiterung der neuen Regeln auf iPadOS

Die Europäische Kommission hat kürzlich angekündigt, dass für iPadOS dieselben Regeln gelten würden wie für iOS, was Apple dazu zwingt, inoffizielle Methoden zum Herunterladen von Apps auf seine Tablets zuzulassen. Fortnite-Entwickler Epic Games begrüßte den Schritt und plant, das Spiel später in diesem Jahr wieder auf Apple iPads einzuführen.

Laut dem kürzlich von Europa verabschiedeten DMA müssen große Plattformen ein gewisses Maß an Interoperabilität gewährleisten und können Benutzer und Entwickler nicht mehr in geschlossene Ökosysteme binden. Apple musste sich daher an das Gesetz halten, indem es iPhone-Nutzern in EU-Ländern erlaubte, andere Vertriebsplattformen als den offiziellen App Store zu nutzen.

Kommende Änderungen an den iPad-Apps

Nach dieser Entscheidung wird Apple wahrscheinlich die gleichen Änderungen auf iPad-Apps ausweiten. Die EU-Regulierungsbehörden gaben dem Unternehmen sechs Monate Zeit, um die DMA-Regeln einzuhalten, was Epic Games erfreute, das sich mitten in einem Rechtsstreit mit Apple befindet.

Epic Games nutzte die Gelegenheit, die sich durch die neuen EU-Richtlinien bot, um Fortnite wieder auf iOS-Geräten einzuführen und das Spiel nach einem langen Rechtsstreit wieder auf der Plattform verfügbar zu machen. Bis Ende 2024 soll eine iPad-Version folgen, die die Rückkehr des Spiels auf Apple-Geräte bestätigt.

Neue Funktionen für iPads

Diese Nachricht kommt kurz bevor Apple auf einer bevorstehenden Veranstaltung die neuen iPad-Modelle vorstellt. Gerüchten zufolge wird das Unternehmen am 7. Mai neue iPad Pro- und iPad Air-Modelle vorstellen. Die neuen iPad-Pro-Varianten könnten die ersten sein, die von OLED-Displays auf iPads sowie den noch nicht angekündigten M4-Prozessoren profitieren.

Darüber hinaus wird die M4-Serie offenbar den Wandel von Apple hin zu künstlicher Intelligenz im Fahrzeug markieren. Das Unternehmen wird seine generativen KI-Pläne voraussichtlich im Juni auf der WWDC vorstellen.

Quelle: www.techspot.com