Gewerkschaftliche Vereinigung der Blizzard-Entwickler, die an World of Warcraft arbeiten
Ein Sieg für die Beschäftigten in der Videospielindustrie
Kürzlich haben Blizzard-Entwickler, die an World of Warcraft arbeiten, eine historische Entscheidung getroffen: sich zu gewerkschaftlichen Organisationen zusammenzuschließen. Diese Abstimmung führt zur Integration von etwa 500 neuen Mitgliedern in die Gewerkschaft, wodurch sich die Gesamtzahl der gewerkschaftlich organisierten Spieleentwickler in der Spieleabteilung von Microsoft auf 1.750 erhöht.
Ein Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
Diese von Kathryn Friesen, Designerin von World of Warcraft und Mitglied des Organisationskomitees der Gewerkschaft, begrüßte Initiative zielt darauf ab, die Standards der gesamten Videospielbranche zu erhöhen. In einer aktuellen Erklärung gegenüber Bloomberg brachte sie ihre Begeisterung über die Idee zum Ausdruck, zur Organisierung und Solidarität unter den Arbeitnehmern in diesem Sektor beitragen zu können.
Die Ausweitung der Gewerkschaften bei Microsoft
Trotz des Mangels an offizieller Kommunikation seitens Microsoft bezüglich der gewerkschaftlichen Organisierung mischte sich der amerikanische Riese nicht in den Prozess ein. Im Jahr 2022 erzielte Microsoft während der Verhandlungen über die Übernahme von Activision und Blizzard eine Vereinbarung mit der Communications Workers of America (CWA), um bestimmten Mitarbeitern die Gewerkschaftsmitgliedschaft zu erleichtern, und kündigte gleichzeitig seine Unterstützung für die Organisationsbemühungen anderer Gewerkschaften innerhalb der American Federation of an Arbeits- und Kongress der Industrieorganisationen (ALF-CIO).
Der kürzliche Beitritt von 240 Mitarbeitern der Bethesda Game Studios (ebenfalls im Besitz von Microsoft) zur Gewerkschaft unterstreicht die Bedeutung dieses wachsenden Trends der Gewerkschaftsbildung in der Videospielbranche.
Die Ausweitung der Gewerkschaften bei Microsoft stellt für die Arbeitnehmer eine Chance dar, mehr Arbeitsplatzsicherheit zu erlangen und niedrigere Löhne auszuhandeln.
Quelle: www.bing.com





