Bevorstehende Änderungen an Fortnite auf Smartphones

Fortnite unterliegt derzeit Änderungen bei der Verbreitung auf Smartphones und Smart-Geräten. Gerichtsurteile aus der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten deuten auf eine verbesserte Zugänglichkeit für Benutzer des Spiels hin, Epic Games schlägt jedoch auch neue Maßnahmen vor, um den Vertrieb einfacher und fairer zu gestalten.

Bevorstehende Änderungen bei der Verteilung von Fortnite auf Smartphones

Ein Beitrag im Epic Games-Blog enthüllt, dass das Unternehmen plant, den Vertrieb seiner Spiele, insbesondere von Fortnite, zu ändern, um „Mobile Stores zu vermeiden, die sich wie Mieteinnehmer verhalten, ohne starke Konkurrenz und ohne faire Betreuung aller Entwickler“. Ein Teil dieser Strategie besteht darin, mit dem Vertrieb von Fortnite in Stores zu beginnen, die den Entwicklern eine gerechtere Vergütung für getätigte Verkäufe garantieren, wie etwa AltStore, und „bald in mindestens zwei weiteren Stores von Drittanbietern“ erhältlich zu sein.

Die Vision von Epic Games für den Vertrieb seiner Spiele

Die Vision von Epic Games für den Vertrieb seiner Spiele besteht darin, diese Stores zu finden, die einen fairen Wettbewerb auf iOS und Android ermöglichen und faire Marktregeln respektieren, sodass Entwickler einen faireren Gewinn erzielen können. Dies spiegelt natürlich die rechtlichen Konflikte von Epic mit Apple und Google und ihren iOS- und Android-Stores wider.

Fortnite verlässt den Samsung Galaxy Store

Allerdings werden Fortnite und andere Spiele des Unternehmens im Zuge dieser Änderungen den Samsung Galaxy Store verlassen. Dies geschieht „aus Protest gegen die wettbewerbswidrige Entscheidung von Samsung, Sideloading auf Samsung-Android-Geräten standardmäßig zu blockieren“, wie im Prozess Epic gegen Google bekannt gegeben wurde.

Epic Games befindet sich seit 2020 in einem Rechtsstreit mit Apple und Google, der dazu führte, dass Fortnite aus dem Apple App Store und Google Play verschwand. Der Grund für diese Gerichtsverfahren, an denen das Unternehmen festgehalten hat, liegt in den hohen Gebühren dieser Plattformen, die bis zu 30 % jeder Transaktion betragen können.

Quelle: www.bing.com