Kontroversen über „tote Spiele“ und Spielerzahlen seien schlecht für die Spielebranche und die Spieler, sagte einer der Entwickler hinter Palworld. Palworld mit dem Spitznamen „Pokémon mit Waffen“ wurde als Early-Access-Version veröffentlicht und war ein phänomenaler Erfolg. Mit beeindruckenden 2.101.867 gleichzeitigen Spielern auf der Plattform von Valve ist es das am zweithäufigsten gespielte Spiel aller Zeiten auf Steam.
Der Niedergang sogenannter „toter“ Spiele
Seit der explosiven Veröffentlichung Anfang dieses Jahres ist die Zahl der gleichzeitigen Spieler von Palworld auf Steam auf Spitzenwerte von Tausenden statt von Millionen gesunken. Dieser Rückgang hat jedoch dazu geführt, dass einige Palworld als „totes Spiel“ bezeichnen, obwohl es nicht das einzige Spiel ist, das in den letzten Jahren so bezeichnet wurde.
Ein Trend zu „toten“ Spielen
Spiele wie Suicide Squad: Kill the Justice League, Helldivers 2, Skull & Bones, Overwatch 2 und Concord wurden ebenfalls als „tote Spiele“ bezeichnet. Dieser Trend wird dadurch verschärft, dass die Industrie immer mehr Online-Spiele produziert, als der Markt überhaupt unterstützen kann, und dass Verlage ihre Online-Spiele aufgrund geringer Spielerzahlen aufgeben.
Ein Aufruf, den Begriff „tote Spiele“ aufzugeben
„Es ist wichtig, sich von der Besessenheit über die Anzahl gleichzeitiger Spieler zu lösen“, sagte John „Bucky“ Buckley, Community Manager beim Palworld-Entwickler Pocketpair. Er forderte die Industrie, die Medien und die Spieler auf, sich von dieser Fixierung auf Spielerzahlen abzuwenden und die Spieler zu ermutigen, die Spiele, die sie lieben, ohne Druck zu spielen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Aufrechterhaltung dieser Besessenheit dazu führen kann, dass seelenlose Online-Spiele entstehen, die aufgrund mangelnder Rentabilität oft nach ein paar Monaten geschlossen werden, was allen in der Branche schadet.
Eine notwendige Veränderung in der Videospielbranche
Daher ist es von entscheidender Bedeutung, diese Vorstellung von „toten Spielen“ zu überdenken und die Vielfalt der gespielten Spiele zu fördern. Es muss vermieden werden, die Spieler dazu zu drängen, monatelang nur ein einziges Spiel zu spielen, was auf lange Sicht schädlich für die Branche sein könnte.
Quelle: www.ign.com





