Call of Duty-Werbung von ASA wegen Verharmlosung sexueller Gewalt verboten
Die Advertising Standards Authority (ASA) im Vereinigten Königreich hat eine Videospielwerbung verboten Call of Duty: Black Ops 7 aufgrund seines Inhalts als Verharmlosung sexueller Gewalt beurteilt. Der auf Plattformen wie Video on Demand und YouTube veröffentlichte Spot stieß bei seiner Erstausstrahlung auf negative Reaktionen.
- Die Anzeige wurde von der ASA wegen ihres verstörenden Inhalts verboten.
- Es wurden neun Anzeigen wegen Verharmlosung sexueller Gewalt eingereicht.
- Activision Blizzard verteidigte seine Kampagne und betonte den humorvollen Ton und die Altersfreigabe ab 18 Jahren.
- Die ASA hat angeordnet, dass der Werbespot in seiner jetzigen Form nicht mehr ausgestrahlt wird.
Eine problematische Botschaft in der Werbung
In der umstrittenen Anzeige waren fiktive Sicherheitsbeamte des Flughafens abgebildet, was andeutete, dass die echten Beamten lieber das Videospiel spielten. Ein männlicher Passagier wurde bei „stichprobenartigen Kontrollen“ gezeigt, während eine Polizistin anzügliche Gesten machte. Die Szene endete mit der Aufforderung an den Passagier, sich auszuziehen, alles in einem humorvollen Ton.
Die BBC berichtete, dass der provokative Inhalt neun Beschwerden auslöste und argumentierte, dass die Anzeige Demütigungen und nicht einvernehmliche Penetrationshandlungen andeutete. Als Reaktion darauf stellte Activision klar, dass die Anzeige als harmlose „Parodie“ zu betrachten sei, die zu einem geeigneten Zeitpunkt für ein erwachsenes Publikum veröffentlicht werde.
Die ASA-Entscheidung: eine starke Botschaft zur sozialen Verantwortung
In ihrer Entscheidung stellte die ASA klar, dass dieser Werbespot in seiner jetzigen Form nicht mehr ausgestrahlt werden sollte. Sie forderte Activision Blizzard UK Ltd auf, sicherzustellen, dass seine Anzeigen sozial verantwortlich sind und schwere Straftaten, einschließlich der Verharmlosung sexueller Gewalt, vermeiden. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung sozialer Verantwortung in der Werbung, insbesondere in der Unterhaltungsindustrie, wo die Grenzen des Humors manchmal verschwimmen.
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