Spieler wurde wegen Spielmanipulation in League of Legends lebenslang gesperrt
TJ Sports, der E-Sport-Betreiber von League of Legends in China, kündigte am Freitag die Einführung eines an Lebensverbot des TOP Esports (TES)-Spielers Yang „Naiyou“ Zijian nach Vorwürfen der Spielmanipulation. Diese Entscheidung folgt Untersuchungen, die mehrere Verstöße gegen Wettbewerbsregeln bei Tencent, Riot Games und TJ Sports aufgedeckt haben.
- Lebenslange Sperre : Yang Zijian ist aufgrund von Spielmanipulationen lebenslang von allen Wettbewerben im Zusammenhang mit Tencent und Riot Games ausgeschlossen.
- Vertragsende: TOP Esports hat Zijians Vertrag gekündigt und seine Gehälter und Entschädigungen einbehalten.
- Warnung an TES: Obwohl TJ Sports TES nicht finanziell sanktionierte, wurde eine Warnung bezüglich des Spielermanagements herausgegeben.
- Verweis auf einen Präzedenzfall: Dieser Fall erinnert an die Geldstrafe von 3 Millionen Yen, die Rogue Warriors im Jahr 2020 wegen ähnlicher Verstöße auferlegt wurde.
Der Fall von Zijian, der 2021 zu TES kam, bevor er im November 2025 dem Hauptteam beitrat, wirft wichtige Fragen zur Integrität von E-Sport-Wettbewerben in China auf. Quellen zufolge begann seine Beteiligung an Spielmanipulationen in der League of Legends Development League (LDL), wo Buchmacher drohten, ihn zu erpressen.
Ein Blick auf das Management von E-Sport-Teams
Dieser Fall deckt erhebliche Mängel im Spielermanagement von TOP Esports auf. Obwohl die Organisation bei der Beweiserbringung mit TJ Sports zusammenarbeitete, kam sie ihrer Verantwortung, solche Taten zu verhindern, nicht nach. Diese Situation wirft Fragen zur Starrheit der internen Kontrollen und zur Weitsicht der Teams beim Management ihrer Talente auf.
TJ Sports betonte die Bedeutung dieser Situation für alle an der LPL teilnehmenden Vereine und machte eine Neubewertung der Spielerüberwachungsprotokolle unerlässlich. Die Tatsache, dass TES bei der Berichterstattung über den Sachverhalt schnell gehandelt hat, ist zwar zu begrüßen, mildert jedoch nicht die schwerwiegenden Folgen dieser bisherigen Freizügigkeit.
Zusammenfassend könnte dieser Fall zu einem Paradigmenwechsel in der Art und Weise führen, wie E-Sport-Organisationen mit Korruptionsrisiken umgehen und ein faires Wettbewerbsumfeld fördern.
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