Xbox Game Pass: Der neue Xbox-Chef findet es „zu teuer“, eine Herausforderung, die man annehmen muss.

Xbox Game Pass: Ein Dienst, der laut dem neuen Manager zu teuer geworden ist

Asha Sharma, die neue General Managerin von Microsoft Games, sagte kürzlich, dass der Dienst Xbox Game Pass sei „zu teuer“ geworden. Diese Aussage erfolgte nach einer deutlichen Preiserhöhung im vergangenen Oktober, die bei den Spielern Kritik und Abwanderung auslöste. Sharma, der im März 2023 die Leitung übernommen hat, will den Abonnenten ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

  • Asha Sharma, die neue CEO von Microsoft Games, glaubt, dass der Xbox Game Pass für Gamer zu teuer geworden ist.
  • In einer internen Mitteilung wird die Notwendigkeit erwähnt, den Dienst für mehr Flexibilität und Auswahl weiterzuentwickeln.
  • Zu den Diskussionen über Kostensenkungen würde auch der mögliche Ausschluss neuer Call Of Duty-Releases aus dem Dienst gehören.
  • Über Partnerschaften für Sammelabonnements werden insbesondere mit Netflix nachgedacht.

Eine notwendige Überarbeitung des Xbox Game Pass-Modells

In einem Memo an Microsoft-Mitarbeiter räumte Asha Sharma ein, dass das aktuelle Modell von Xbox Game Pass war auf lange Sicht nicht nachhaltig und es sollte ein besseres Gleichgewicht gefunden werden. Sharma betonte, dass der Dienst nach wie vor von zentraler Bedeutung für den Spielwert auf der Xbox sei, aber Anpassungen erfordere, um attraktiv zu bleiben.

Als Reaktion auf die Preiserhöhung verließen mehrere Spieler den Dienst und befeuerten damit die Debatte über die wirtschaftliche Zugänglichkeit des Angebots. Sharma sagte: „Kurzfristig ist Game Pass für Spieler zu teuer geworden, daher müssen wir eine günstigere Gleichung finden.“ Dieser Wunsch, den Dienst anzupassen, muss durch Tests und Verbesserungen im Laufe der Zeit verwirklicht werden.

Es kursieren auch Gerüchte über die mögliche Entfernung der ersten Veröffentlichungen von Ruf der Pflicht aus dem Game Pass-Katalog, um die Kosten zu senken. Der Schritt folgte der 68-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft, die einen frühen Zugang zu beliebten Franchise-Titeln ermöglichte.

Ein innovativer Ansatz, um steigenden Preisen entgegenzuwirken

Der jüngste Dialog zwischen Asha Sharma und Greg Peters, CEO von Netflix, könnte das Aufkommen von Partnerschaftsideen für gebündelte Abonnements ermöglichen. Eine solche Initiative würde die Attraktivität des Xbox Game Pass erhöhen, indem sie Benutzern, die bei ihren Abonnements sparen möchten, interessante Optionen bietet.

Noch im Kontext neuer Entwicklungen kündigte die ehemalige Xbox-Chefin Sarah Bond an, dass die nächste Xbox-Konsole „sehr hochwertig“ sein werde, eine Aussage, die Bedenken hinsichtlich des damit verbundenen potenziellen Preises aufkommen lässt. Die Kombination aus Anpassungen bei Game Pass und Konsolenprojekten könnte ein Game-Changer für Microsofts Strategie im Videospielbereich sein.

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