Microsoft senkt die Preise für den Xbox Game Pass, ändert aber einige Angebote
Microsoft hat kürzlich eine Preissenkung angekündigt Xbox Game Passnach Bemerkungen der neuen CEO von Microsoft Gaming, Asha Sharma, die den Dienst als „zu teuer“ bezeichnete. Bei Ultimate- und PC Game Pass-Abonnements sinken die monatlichen Kosten, während gleichzeitig Änderungen bei Spieleveröffentlichungen, insbesondere der Call of Duty-Reihe, berücksichtigt werden.
- Die Preise für Xbox Game Pass Ultimate steigen auf 25,95 AUD pro Monat, ermäßigt von 35,95 AUD.
- Der PC Game Pass kostet jetzt 16,95 AUD, statt 19,45 AUD pro Monat.
- Neue Call of Duty-Spiele werden nicht mehr als Day-One-Spiele über den Dienst veröffentlicht.
- Call of Duty-Spiele, die bereits im Game Pass verfügbar sind, bleiben weiterhin zugänglich, Ergänzungen sind für die kommenden Feiertage geplant.
Dieser Abbau erfolgt in einem für viele Akteure schwierigen wirtschaftlichen Kontext. Obwohl neue Call of Duty-Titel beim Start nicht mehr enthalten sind, wird die Preissenkung als Möglichkeit gesehen, den Service zugänglicher zu machen.
Änderungen an Call of Duty-Spielveröffentlichungen im Game Pass
Laut dem Xbox Wire-Blog sind die neuen Preisstrukturen nun offiziell, mit einer Ersparnis von 10 AUD pro Monat für Abonnenten der Ultimate-Stufe. Dieser Drop geht jedoch mit einer wichtigen Ankündigung einher: Zukünftige Titel der Call of Duty-Reihe werden beim Start nicht mehr im Game Pass angeboten, obwohl sie ein Jahr nach ihrer Erstveröffentlichung noch in die Dienste integriert werden.
Der Schritt folgt auf die Übernahme von Activision durch Microsoft, die zu Spannungen im Zusammenhang mit der Monopolisierung beliebter Spiele führte. Microsoft hat tatsächlich eine Vereinbarung zur Beibehaltung der Serie auf PlayStation unterzeichnet und vermeidet so die alleinige Kontrolle über diesen Kulttitel.
Eine Strategie zur Anpassung an den Marktwettbewerb
Die Senkung der Xbox Game Pass-Preise scheint eine strategische Antwort zu sein, die an die aktuellen Herausforderungen des Videospielmarktes angepasst ist. Da sich der Wettbewerb bei Gaming-Abonnements verschärft, möchte Microsoft offenbar eine breitere Nutzerbasis gewinnen und wettbewerbsfähigere Preise anbieten, trotz möglicher Umsatzeinbußen bei Veröffentlichungen am ersten Tag.
Diese Initiative könnte auch den Wunsch widerspiegeln, auf die wachsenden Bedenken der Verbraucher angesichts der allgemeinen Steigerung der Lebenshaltungskosten zu reagieren. Letztendlich könnte eine Senkung der Game Pass-Preise auch ohne sofortige Veröffentlichung von Call of Duty-Spielen Spieler binden, indem sie den Dienst finanziell attraktiver macht.
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