Ordnungsruf in der LPL: Chen „Bin“ Zebin sanktioniert
Spieler Chen „Bin“ Zebin von Bilibili Gaming (BLG) wurde mit einer Geldstrafe belegt 150.000 RMB (22.160 USD) von TJ Sports, dem Betreiber der League of Legends Pro League (LPL) in China, wegen Nichteinhaltung einer Fan-Interaktionspflicht. Dieser Vorfall ereignete sich am 3. Juni an einem Spieltag, an dem Bin nicht an der obligatorischen Begrüßung des Publikums teilnahm, was die strengen professionellen Standards der Liga verdeutlicht.
- Chen „Bin“ Zebin wurde bestraft, weil er die Fans nach einem Spiel nicht begrüßte. Dieser Vorfall ereignete sich am 3. Juni 2023.
- Bilibili Gaming wird ebenfalls mit einer Geldstrafe belegt 50.000 RMB (7.386 USD) aufgrund schlechten Managements. Ihre Aufsicht entsprach nicht den Anforderungen des LPL.
- TJ Sports bekräftigt die Bedeutung des Engagements der Vereine mit den Fans und betrachtet diese Interaktionen als wesentlich und nicht optional.
- Die Liga sagt, dass sie weiterhin professionelle Standards durchsetzen wird, um die Integrität des LPL-Ökosystems zu wahren.
Eine Verletzung der Berufspflichten
Am 3. Juni traf TJ Sports eine schwere Entscheidung gegen Chen „Bin“ Zebin, weil er nicht am Exit-Walk nach dem Spiel teilgenommen hatte. Dieser Ritus der Interaktion mit den Fans wird in der LPL als berufliche Verpflichtung dargestellt. Die Sanktion wurde von TJ Sports begründet, das betonte, dass Bins Verhalten gegen das Gesetz verstoße Artikel 12.2.2 Wettbewerbsregeln der LPL. Indem Bin das Publikum nicht begrüßte, störte er nicht nur das Protokoll, sondern beeinträchtigte auch das Zuschauererlebnis.
Bilibili Gaming, Bins Organisation, wurde wegen ihres Managements vor dem Spiel zur Verantwortung gezogen, was zu einer Geldstrafe von 50.000 RMB führte. Die Liga betonte die wesentliche Rolle von Organisationen bei der Aufrechterhaltung von Standards und Erwartungen im Zusammenhang mit der Präsentation von Veranstaltungen.
Engagement mit den Fans: ein Muss für die Zukunft der LPL
Dieser Fall verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Fan-Interaktionen in der wettbewerbsintensiven LPL-Landschaft. Die Sanktion gegen Chen „Bin“ Zebin und Bilibili Gaming zeigt, dass diese Verpflichtungen für TJ Sports Grundpfeiler der Professionalisierung der Spieler sind. Durch die Integration von Verpflichtungen gegenüber der Öffentlichkeit in die Regeln möchte die LPL ein Umfeld schaffen, in dem Unterhaltung und Wettbewerb Hand in Hand gehen.
Diese Entscheidung könnte die Art und Weise beeinflussen, wie Vereine in Zukunft ihre Beziehungen zu ihren Fans verwalten. Der Wunsch, hohe professionelle Standards aufrechtzuerhalten, spiegelt die Erkenntnis wider, dass das Fanerlebnis nicht als Zusatz, sondern als wesentlicher Bestandteil jeder Veranstaltung betrachtet werden sollte.
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