Pokémon GO Remote Raid Pass Preiserhöhung und Begrenzung sorgen für Unmut bei der Community
Letzte Woche hat Niantic angekündigt, dass sie die Preise für den Pokémon GO Remote Raid Pass erhöhen und die tägliche Teilnahme begrenzen werden. Die Änderung wird am 6. April 2023 in Kraft treten, aber die Pokémon GO-Community hat bereits eine zweiteilige Nachricht an Niantic gesendet, in der sie darum bittet, das Update zu überdenken.
Warum die Änderung notwendig ist
In einem kürzlichen Gespräch mit Eurogamer erwähnte Ed Wu, Vizepräsident von Pokémon GO, wie notwendig die Änderung für die “langfristige Gesundheit des gesamten Spiels” und Niantics eigene Prinzipien seien, Spieler zu ermutigen, nach draußen zu gehen und gemeinsam die Welt zu erkunden. Laut Wu hat sich die Welt größtenteils wieder nach draußen verlagert, und Remote Raid-Pässe dominieren das Gesamterlebnis des Spielens auf eine Weise, die Niantic nie beabsichtigt hatte. Es ist im Wesentlichen eine Abkürzung zum Spielen des Spiels geworden.
Niantic hat auch ein Ungleichgewicht in der Spielökonomie festgestellt, da der aktuelle Preis von Remote Raid-Pässen an den Premium Battle Pass angepasst wird, was die Spielökonomie verzerrt und das Spiel langfristig unhaltbar macht.
Die Bedenken der Pokémon GO-Community
Die Pokémon GO-Community hat jedoch Bedenken geäußert, dass die Remote Raid-Änderungen bestimmte Spielergruppen benachteiligen werden:
- Ländliche Ausbilder, denen es an angemessener Unterstützung durch die lokale Gemeinschaft mangelt
- Trainer mit Behinderungen, die körperlich nicht zum Spielen nach draußen kommen können
- Trainer, die unter schweren sozialen Ängsten leiden und mental Schwierigkeiten haben, nach draußen zu gehen, um an persönlichen Razzien teilzunehmen
- Trainer, die Nachtschichten arbeiten und tagsüber nicht teilnehmen können
- Alleinerziehende Trainer, die Kinder, Haushalt und Karriere mit minimalem Zeitaufwand managen
- Die Remote Raid-Änderungen werden auch die globale Interaktion mit den Trainern einschränken, mit denen die Community in den letzten 3 Jahren enge Beziehungen aufgebaut hat.
Die Pokémon GO-Community hat viele bekannte Personen, die dabei helfen, die Botschaft zu verbreiten, einschließlich Joe Merrick, dem Gründer von Serebii.net. Auf Twitter schrieb er: “Die geplanten Änderungen an Remote Raids und dem Spiel im Allgemeinen im vergangenen Jahr waren nicht nur für den allgemeinen Spieler, sondern auch für ländliche und Spieler mit eingeschränkter Mobilität sehr schlecht. Bitte hört uns zu @NianticLabs #Hear UsNiantic.”
Zusammenfassung
Niantic hat angekündigt, dass sie die Preise für den Pokémon GO Remote Raid Pass erhöhen und die tägliche Teilnahme begrenzen werden. Die Änderung wird am 6. April 2023 in Kraft treten, aber die Pokémon GO-Community hat Bedenken geäußert, dass bestimmte Spielergruppen benachteiligt werden, insbesondere ländliche Ausbilder, Trainer mit Behinderungen, Trainer mit sozialen Ängsten, Trainer mit Nachtschichten, Alleinerziehende und Spieler, mit denen die Community enge Beziehungen aufgebaut hat.
Niantic hält die Änderung für notwendig, um die langfristige Gesundheit des Spiels und die Prinzipien des Spiels zu erhalten. Die Remote Raid-Pässe dominieren das Gesamterlebnis des Spielens auf eine Weise, die Niantic nie beabsichtigt hatte, und es gibt ein Ungleichgewicht in der Spielökonomie.
Die Pokémon GO-Community hat jedoch Bedenken, dass die Änderungen bestimmte Spielergruppen benachteiligen werden und hat Niantic aufgefordert, das Update zu überdenken. Viele bekannte Personen in der Pokémon-Community helfen dabei, die Botschaft zu verbreiten.
Es bleibt abzuwarten, wie Niantic auf die Bedenken der Community reagieren wird und ob sie Änderungen an ihren geplanten Remote Raid-Pass-Updates vornehmen werden.
Quelle: Nintendo Life





