Redfall Review: Enttäuschendes Spiel von Arkane Studios

Redfall Review: Ein enttäuschendes Erlebnis von Arkane Studios

Redfall ist jetzt für Spieler weltweit verfügbar, aber leider spiele ich erst seit ein paar Tagen und kann noch keine vollständige Bewertung abgeben. Das Schreiben dieses laufenden Redfall-Reviews ist schmerzhaft, da Arkane Studios einer meiner Lieblingsspielentwickler ist und sein neues Spiel weitgehend enttäuschend ist.

Wunderschöne Welt, aber seltsam leer

Die offene Welt von Redfall ist wunderschön gestaltet und bietet faszinierende Ausblicke. Leider ist sie seltsam leer, was oft darauf hindeutet, dass die Vampir-Usurpatoren der Hafenstadt während der Nebensaison eingedrungen sind.

Unausgewogenes Gameplay

Insgesamt ist das Gameplay von Redfall unausgewogen. Mehrere rätselhafte Entscheidungen, wie das Fehlen von Stealth-Takedowns oder die Unfähigkeit, das Spiel im Einzelspielermodus anzuhalten, sind weit von dem entfernt, was man von einem Arkane-Spiel erwarten würde. Wilde technische Probleme behindern die helleren Momente des Erlebnisses, darunter häufige Serverabstürze, nicht funktionierende Eingaben, NPCs und Feinde, die doppelte Versionen von sich selbst spawnen, und ein sehr frustrierender Fehler, der mich daran hindert, die Weltkarte und das Hauptmenü im kooperativen Spiel zu schließen.

Ein paar Highlights

Positiv zu vermerken sind, dass mir die vier Startprotagonisten gefallen, von denen jeder über einzigartige Fähigkeiten verfügt, die man über einen unkomplizierten, aber effektiven Fähigkeitsbaum verbessern kann. Auch eine Handvoll Waffen sind ordentlich, wie der schlagkräftige Pfahlwerfer oder die UV-Strahlenkanone, die Vampire in Stein verwandelt.

Willkürlich gestaltete Orte und feindliche Platzierungen

Ein paar Orte, wie das Herrenhaus eines geistesgestörten Wissenschaftlers, ein Leuchtturm an einer Klippe und ein Hangar, der als Gefängnisquartier umfunktioniert wurde, bieten genügend Herausforderungen, um intelligente Wegfindung anzuregen. Leider fühlen sich die meisten Orte und feindlichen Platzierungen willkürlich gestaltet an – sicherlich ein Nebenprodukt der Erstellung von zwei Open-World-Karten.

Schlussfolgerung

Ich habe ungefähr 50 Prozent des Spiels und seines ersten Handlungsbogens abgeschlossen, aber ich habe nur ein paar Tage gespielt und habe mehr Inhalte zu sehen. Meine Einschätzung kann sich in den nächsten Tagen noch ändern. Aber bis jetzt ist Redfall ein enttäuschendes Erlebnis von Arkane Studios.

Computerspezifikationen: NVIDIA GeForce RTX 3090, AMD Ryzen 9 5950X 16-Kern-Prozessor, 64 GB RAM.

Quelle: Game Informer.