Blizzard und Discord kündigen Zusammenarbeit an
Blizzard und die World of Warcraft-Community sind in Aufruhr nach der Ankündigung einer Zusammenarbeit zwischen Discord und World of Warcraft: Dragonflight. Das Programm soll die Zusammenarbeit zwischen Entwickler und Discord-Servern verstärken, um die wichtigsten an das MMORPG gesendeten Inhalte zu veröffentlichen.
Blizzards Strategie
Blizzard hat in den letzten Tagen eine Zusammenarbeit mit der World of Warcraft-Community angekündigt. Das Programm soll mehrere Discord-Server einbinden und die Administratoren bei der Organisation von Werbeaktionen für Mitglieder unterstützen. Außerdem sollen sie das Recht erhalten, gelegentlich die Entwickler zu interviewen.
Allerdings sind einige Server-Administratoren von den Regeln, die Blizzard im Rahmen dieses Programms auferlegt hat, betroffen. Einige fordern sogar eine Entschädigung für den fairen Vorteil, den sie durch das Programm erhalten haben.
Haftungsklauseln in der Luft
Blizzard hat ein offizielles Dokument veröffentlicht, in dem die Regeln des Programms zusammengefasst sind. Die Administratoren einiger Discord-Server wurden bereits schriftlich benachrichtigt. Ein Gerichtsthread ist auf Twitter klar zu erkennen.
Levée de boucliers communautaire
Magdalena, eine der Discord-Administratoren von Acherus, einer der drei Spezialisierungen des Ritters der Toten, hat angekündigt, dass die Community nicht beabsichtigt, sich für das Warcraft Community Discord-Programm zu bewerben oder daran teilzunehmen. Die Meinungsfreiheit der Mitglieder der beteiligten Server wird durch das Programm erheblich eingeschränkt.
Blizzard hat außerdem seine Dienste auf legalen und offiziellen Servern für automatisierte Systeme („Bots“) eingeführt, um Gespräche zu überwachen. Dies hat zu einer Spenden- und Zensur-Debatte in der Community geführt.
Blizzard antwortet auf die Kritik
Blizzard hat sich mit den Fragen der Community zum Start des Programms befasst und betont, dass er nicht daran gehindert wurde, die Gespräche auf den Discord-Servern der Community zu kontrollieren. Aufgrund der aktuellen Regelungen kann es jedoch schwierig sein, sich als Administrator eines Discord-Servers auf der sicheren Seite zu fühlen.
Quelle: http://www.bing.com/news/apiclick.aspx?ref=FexRss&aid=&tid=645b404227d743ec88e1a27a4571729e&url=https%3A%2F%2Fwww.millenium.org%2Fnews%2F402836.html&c=12739747907362982878&mkt=fr-fr.





