FTC reicht einstweilige Verfügung gegen Microsoft-Activision-Deal ein


FTC plant einstweilige Verfügung gegen Microsoft-Activision-Deal

In der jüngsten Wendung des Versuchs von Microsoft, Activision Blizzard zu erwerben, hat die Federal Trade Commission (FTC) angekündigt, eine einstweilige Verfügung einzureichen, um den Deal vorzeitig zu stoppen. CNBC berichtet, dass dies die neueste Klage der FTC gegen den Deal ist, nachdem sie bereits Ende 2022 eine Klage gegen Microsoft eingereicht hatte.

Ein Sprecher von Microsoft erklärte gegenüber CNBC, dass das Unternehmen die einstweilige Verfügung begrüßen würde, da dies den Prozess beschleunigen könnte. Die FTC versucht derzeit im Rahmen ihrer ursprünglichen Klage, einen eigenen Verwaltungsrichter über den Fall entscheiden zu lassen, was jedoch erst im August geschehen soll. Microsoft möchte den Rechtsstreit beschleunigen und glaubt an die Stärke seines Falls.

Kampf um die Fusion in Großbritannien und Zustimmung der EU

In Großbritannien wurde die Fusion von der Competition and Markets Authority (CMA) blockiert, und sowohl Microsoft als auch Activision Blizzard haben Berufung eingelegt. Die Europäische Union hingegen hat erklärt, dass der Deal umgesetzt werden kann.

Die Bedenken der FTC

Die FTC äußerte bereits in ihrer Beschwerde im Dezember 2022 Bedenken hinsichtlich des Deals. Sie warnte vor möglichen negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Verbraucher. Die Kontrolle über die Blockbuster-Franchises von Activision würde Microsoft möglicherweise dazu verleiten, den Wettbewerb zu schädigen, indem Preise manipuliert, die Spielqualität verschlechtert oder der Zugriff auf Inhalte von Activision eingeschränkt wird.

Microsoft hat jedoch versichert, dass sie beabsichtigen, Call of Duty weiterhin auf PlayStation anzubieten, da das Spiel auf der Sony-Konsole sehr erfolgreich ist. Das Unternehmen wird auch die Spielqualität für Titel, die auf Nicht-Xbox-Plattformen veröffentlicht werden, nicht beeinträchtigen, falls der Deal zustande kommt.

Die FTC plant nun also, eine einstweilige Verfügung einzureichen, um den Microsoft-Activision-Deal zu stoppen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Behalten Sie die neuesten Entwicklungen auf GameSpot im Auge, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Quelle: Gamespot.