Pokémon Go: Spielerverärgerung über umstrittene Änderungen

Pokémon Go: Frust bei Spielern über umstrittene Änderungen

Der Entwickler von Pokémon Go, Niantic Labs, hat erneut für Frustration unter den Fans gesorgt, indem er Schritte unternommen hat, um das Spiel zugänglicher zu machen, diese jedoch schnell wieder rückgängig gemacht hat.

Am 27. Juni hat Niantic Pokémon Go vollständig kompatibel mit Campfire gemacht – seiner sozialen App, die Spieler im Spiel miteinander verbinden soll. Außerdem wurde der Fangradius von 40 auf 80 Meter verdoppelt. Beide Änderungen wurden als große Fortschritte bei der Verbesserung der Barrierefreiheit gefeiert.

Leider hat es nicht lange gedauert, bis Niantic eine dieser Änderungen zurückgenommen hat. Der vergrößerte Spawn-Radius wurde als unbeabsichtigter Fehler bezeichnet und wieder rückgängig gemacht. Niantic hat jedoch angekündigt, das Feedback der Spieler zu berücksichtigen, um das Spielerlebnis in Zukunft zu optimieren.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Niantic umstrittene Änderungen vornimmt. Im April hat das Unternehmen den Preis für Remote Raid Pässe erhöht und gleichzeitig die Anzahl der täglich verfügbaren Pässe reduziert. Dies führte zu massiven Beschwerden von Spielern, die das Spiel dadurch als weniger zugänglich empfanden.

Die Reaktionen der Spieler auf die erneute Änderung des Spielradius waren größtenteils negativ. Viele Spieler waren frustriert und fühlten sich von Niantic im Stich gelassen. Einige Spieler in ländlichen Gebieten haben den vergrößerten Radius besonders geschätzt und bedauern nun dessen Entfernung.

Einige Pokémon Go-YouTuber haben ebenfalls ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht. Die Pokémon-Go-Nachrichtenseite The Silph Road hat einen Workaround für das Problem vorgeschlagen, indem Benutzer die automatischen Updates deaktivieren können, um den vergrößerten Radius vorerst beizubehalten.

IGN hat Niantic um Stellungnahme gebeten, ob die Beschwerden bekannt sind und ob das Unternehmen erwägt, die Änderung des reduzierten Radius rückgängig zu machen. Die Antwort von Niantic war jedoch ein Verweis auf den oben genannten Tweet.

Quelle: IGN.