Metro-Mitarbeiter in Toronto streiken

Streik von Metro-Mitarbeitern in Toronto geplant

Der bevorstehende Streik

Die Mitarbeiter von 27 Metro-Filialen im Großraum Toronto haben einen vorläufigen Tarifvertrag abgelehnt und werden am Samstag in den Streik treten. Dies geht aus einer Erklärung der Gewerkschaft Unifor hervor. Der Streik beginnt um 00:01 Uhr und um 8:00 Uhr werden Streikposten vor den Filialen aufgestellt.

Die Ablehnung des Tarifvertrags

Die Gewerkschaft hat erklärt, dass die Entscheidung zum Streik kam, nachdem die Mitglieder von Unifor Local 414 den vorläufigen Tarifvertrag abgelehnt hatten, der letzte Woche ausgehandelt wurde. Unifor Local 414 vertritt rund 3.700 Arbeitnehmer im Großraum Toronto.

Auswirkungen des Streiks

Der Streik wird sich auf Geschäfte in verschiedenen Städten wie Toronto, Brantford, Orangeville, Milton, Oakville, Brampton, North York, Islington, Willowdale, Mississauga, Etobicoke, Newmarket und Scarborough auswirken.

Das Unternehmen ist enttäuscht

Metro Ontario Inc., eine Tochtergesellschaft von Metro Inc., äußerte sich enttäuscht über die Ablehnung der Vereinbarung durch die Mitarbeiter. Das Unternehmen hatte den Tarifvertrag als fair und gerecht bezeichnet und betont, dass er den Bedürfnissen der Mitarbeiter und Kunden gerecht wird.

Die Forderungen der Gewerkschaft

Die Gewerkschaft hat erklärt, dass ihre Prioritäten eine Verbesserung der Bezahlung und des Zugangs zu Sozialleistungen, bessere Arbeitsbedingungen und Stabilität für Metro-Beschäftigte sind.

Die Gründe für den Streik

Die Gewerkschaftsmitglieder haben deutlich gemacht, dass sie mit der vorläufigen Vereinbarung nicht zufrieden sind. Sie fühlen sich vernachlässigt und unterbezahlt, insbesondere nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Die steigenden Gewinne des Unternehmens und die hohen Gehälter der CEOs stehen im Kontrast zur prekären Situation der Mitarbeiter.

Die Forderung nach Respekt

Gord Currie, Präsident von Unifor Local 414, betonte, dass die Lebensmittelarbeiter an vorderster Front Respekt verdienen. Die Tatsache, dass viele dieser Mitarbeiter sich grundlegende Dinge wie Essen, Miete oder Benzin nicht leisten können, zeigt, dass das System fehlerhaft ist.

Quelle: Die kanadische Presse