Fortnite, das berühmte Videospiel, geht mittlerweile über die bloße Unterhaltung hinaus, indem es seinen Spielern dank des Unreal Editors die Möglichkeit bietet, ihre eigenen Erlebnisse zu erstellen und zu teilen. Zu diesem Zweck wurde in Fortnite ein Holocaust-Museum errichtet, mit dem Ziel, mehr Menschen für dieses historische Thema zu sensibilisieren. Der Museumsentwickler Luc Bernard hat darauf geachtet, Emotes, Zerstörung und Waffen in dieser virtuellen Umgebung zu deaktivieren, um einen respektvollen und geschützten Lernraum zu gewährleisten.
Fortnite-Erweiterung
Seit seiner Einführung hat Fortnite eine bedeutende Entwicklung durchgemacht. Der mittlerweile berühmte Battle-Royale-Modus wurde einige Monate nach der Veröffentlichung des Spiels eingeführt, um den ursprünglichen PvE-Modus „Rette die Welt“ zu fördern. Im Laufe der Jahre hat sich Fortnite zu einem globalen Phänomen und zu einem der beliebtesten Spiele aller Zeiten entwickelt. Von Kooperationen mit vielen renommierten fiktiven Franchise-Unternehmen bis hin zu ganzen Auftritten mit Prominenten ist Fortnite über seinen Status als reines Videospiel hinausgewachsen. Mit der Veröffentlichung des Unreal Editors für Fortnite (UEFN) hat sich dieser Trend verstärkt und ermöglicht es Spielern, personalisierte Erlebnisse zu erstellen und diese für jedermann zum Spielen in Fortnite zu veröffentlichen.
Das Holocaust-Museum in Fortnite
Luc Bernard nutzte die vom Unreal Editor angebotene Gelegenheit, die Holocaust-Aufklärung zu erweitern und erhielt von Epic Games die Genehmigung, in Fortnite ein Museum zu veröffentlichen, das diesem historischen Ereignis gewidmet ist. Er weist darauf hin, dass 80 % der Amerikaner noch nie ein Holocaust-Museum besucht haben und glaubt, dass die beste Methode darin besteht, diese Informationen jedem in der virtuellen Welt zugänglich zu machen. Obwohl es noch nicht öffentlich verfügbar ist, hofft Luc Bernard, es allen Fortnite-Spielern schnell zugänglich zu machen.
Respekt in Fortnite wahren
Einige haben sich gefragt, wie man in einer Umgebung wie Fortnite, die oft eher mit lebhaftem Chaos und exzentrischem Tanz als mit bedeutungsvollen Ehrungen assoziiert wird, den Respekt wahren kann. Luc Bernard beantwortet diese Fragen, indem er erklärt, dass Emotes, Zerstörung und Waffen auf dem Museumsplan deaktiviert wurden, wodurch eine noch besser erhaltene Umgebung geschaffen wird als die tatsächlichen Gedenkstätten, in denen Besucher manchmal Selfies machen. Denken Sie daran, dass Luc Bernard dieses Jahr bereits in Zusammenarbeit mit Epic Games das kostenlose Spiel „The Light in the Darkness“ veröffentlicht hat, in dem Spieler in die Rolle einer polnisch-jüdischen Familie schlüpfen, die versucht, dem Holocaust in Frankreich zu entkommen.
Videospiel-Ausbildung
Der Einsatz von Videospielen zu Bildungszwecken ist nicht neu und einige Verlage haben bereits in Bildungsinstrumente investiert. Ubisoft beispielsweise hat in seine „Assassin’s Creed“-Franchise historische Epochen und berühmte Charaktere in fiktive Geschichten integriert und bietet mit „Assassin’s Creed Origins“ dank des „Discovery Tour“-Modus ein lehrreiches Erlebnis. Seitdem enthält jede neue Folge auch diesen Modus, der den Spielern die Möglichkeit gibt, das alte Ägypten, das antike Griechenland und das Mittelalter von Walhalla ohne Ablenkung zu erkunden und kennenzulernen.
Fortnite ist auf Mobilgeräten, PC, PS4, PS5, Switch, Xbox One und Xbox Series X/S verfügbar.
Quelle: www.bing.com





