Fortnite, das beliebte Videospiel von Epic Games, wird erneut als historische Bildungsplattform genutzt. Eine Gruppe von Entwicklern hat das Unreal Editor For Fortnite-Programm von Epic verwendet, um ein virtuelles Museum zu schaffen, das dem Holocaust gewidmet ist.
Ein virtuelles Museum zur Aufklärung der Spieler
Luc Bernard, der Regisseur von „The Light and the Darkness“, einem historischen Spiel, das auf die Ereignisse des Holocaust aufmerksam machen soll, kündigte die Gründung dieses virtuellen Museums auf Twitter an. Seiner Meinung nach würde der Zugriff auf diese Bildungsinhalte durch Millionen von Fortnite-Spielern auch denjenigen Zugang zu diesen Informationen ermöglichen, die nicht die Möglichkeit haben, ein Museum persönlich zu besuchen. Studien zeigen, dass rund 80 % der Menschen noch nie ein Holocaust-Museum besucht haben, was diese digitale Alternative zu einem wertvollen Instrument macht, um neue Zielgruppen zu erreichen, insbesondere das junge Publikum, das Fortnite anzieht.
Eine Genehmigung von Epic Games, um die Ernsthaftigkeit des Projekts zu garantieren
Während die Idee eines Holocaust-Museums in Fortnite ungewöhnlich erscheinen mag, unterliegen alle im Rahmen des Unreal Editor For Fortnite-Programms erstellten Projekte der Genehmigung von Epic Games. Dadurch wird sichergestellt, dass die Inhalte informativ und respektvoll bleiben. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass ein beliebtes Videospiel mit einem so ernsten Thema in Verbindung gebracht wird, ist Fortnite aufgrund seiner enormen Reichweite eine ideale Plattform für Entwickler und Historiker.
Ein virtuelles Museum wartet auf seine Eröffnung
Derzeit ist das Museum im Spiel noch nicht zugänglich. Sobald es jedoch verfügbar ist, können Spieler mit dem Code 4491-8501-3730 darauf zugreifen. Trotz des Potenzials für urkomische Gegenüberstellungen, etwa wenn Charaktere wie Rick aus „Rick und Morty“ oder Master Chief über den Holocaust lesen, sind die Bemühungen des Entwicklerteams lobenswert. Dieses Projekt unterstreicht das Potenzial von Fortnite, über seinen „Meme“-Ruf hinauszuwachsen und den Wert zu demonstrieren, den es als Bildungs- und Sensibilisierungsplattform bieten kann.
weiter lesen
Quelle: fagenwasanni.com




