Intels neuer DX11-Treiber für Arc-GPUs – mit revolutionärem Benchmark-Tool

[Introduction]

Intels jüngste Updates seines DirectX 11-Treibers für Arc-Grafikkarten und die Einführung einer überarbeiteten Version seines PresentMon-Tools haben in der Gaming-Community für Aufregung gesorgt. Diese Verbesserungen versprechen eine verbesserte Systemleistung und eine einfachere Überwachung und bereiten den Weg für eine neue Ära des Spielerlebnisses. In diesem Artikel gehen wir tiefer auf diese Updates ein und untersuchen ihre Auswirkungen auf die Arc-GPUs und die Spieleleistung von Intel.

[Part 1: Enhancing DirectX 11 Support for Arc GPUs]

Der Fokus von Intel hat sich auf die Stärkung der Unterstützung älterer Grafik-APIs, insbesondere DirectX 11, auf seinen Arc-GPUs verlagert. Das Unternehmen hat kürzlich die Aufgabe, DX9-Titel auf seinen neuen Treiber zu portieren, abgeschlossen und strebt nun eine Optimierung der DX11-Leistung an. Bisher hat der Grafiktreiber von Intel die Auslagerung der Arbeit auf die CPU zur Maximierung der Bildraten priorisiert. Mit der Einführung von Arc-GPUs wurde dieser Ansatz jedoch überholt, da die CPU oft zum Flaschenhals wurde. Um dieses Problem zu beheben, hat Intel die Architektur des Treibers neu gestaltet und bestimmte Funktionen der GPU neu zugewiesen, um die CPU-Belastung zu verringern und die Gesamtleistung zu verbessern.

[Tapping into the Potential: Performance Improvements]

Die Überarbeitung des Arc DX11-Treibers von Intel hat bei verschiedenen beliebten Titeln zu bemerkenswerten Leistungsverbesserungen geführt. In einigen Fällen kam es bei Spielen wie Overwatch 2 auf dem Arc A750 LE zu einer Steigerung der durchschnittlichen Bildraten um bis zu 33 Prozent. Auch E-Sport-Titel haben spürbare Fortschritte gemacht: Counter-Strike 2, Valorant, League of Legends und Apex Legends konnten eine Verbesserung der Framerate zwischen 11 und 18 Prozent verzeichnen. Neben durchschnittlichen Verbesserungen der Bildrate hat sich auch die Bildzeitkonsistenz bei den ausgewählten DX11-Titeln um 20 Prozent verbessert. Bemerkenswert ist, dass der neue Treiber deutliche Verbesserungen der augenblicklichen Leistung während Spielszenen aufweist und die durchschnittlichen Zuwächse übersteigt, die durch die von Intel bereitgestellten Datenpunkte hervorgehoben werden.

[Part 2: Introducing the Beta Version of PresentMon]

Zusätzlich zu den DX11-Treiberverbesserungen hat Intel die Betaversion seines PresentMon-Tools vorgestellt, die Benutzern bereits zum Erkunden zur Verfügung steht. Dieses aktualisierte Tool verfügt über ein benutzerfreundliches Overlay und verfolgt neue Metriken, einschließlich der Statistik „GPU ausgelastet“. Diese Statistik gibt an, ob die GPU mit voller Kapazität arbeitet oder aufgrund anderer Systemengpässe nicht ausgelastet ist. Die Überwachung dieser Metrik im Laufe der Zeit kann Aufschluss darüber geben, ob die CPU oder GPU aktualisiert werden muss. Wenn die GPU beispielsweise ständig ausgelastet ist, weist dies darauf hin, dass die CPU ausreichend Arbeitslast bereitstellt und das System durch die GPU begrenzt ist. Umgekehrt lässt ein häufiger GPU-Leerlauf auf einen CPU-Engpass schließen. Diese Betonung ausgewogener Systeme steht im Einklang mit Intels jüngstem Fokus, wettbewerbsfähige CPU- und GPU-Optionen im budgetorientierten Marktsegment anzubieten.

[Optimizing Game Settings with PresentMon]

PresentMon ermöglicht außerdem ein klareres Verständnis darüber, wie sich Spieleinstellungen auf die GPU-Last und Frame-Time-Metriken auswirken. Benutzer können aus erster Hand erleben, welche Auswirkungen die Anpassung der Grafikeinstellungen auf die Bildkonsistenz hat, selbst wenn die durchschnittlichen Bildraten sinken. Wenn Sie beispielsweise CS:GO mit niedrigen Einstellungen ausführen, kann dies zu spitzen Bildzeiten führen, während eine Erhöhung der Grafikqualität auf „Ultra“ zu einer konsistenteren Bildwiedergabe führen kann. PresentMon ermöglicht es Benutzern, die CPU- und GPU-Dynamik pro Spiel anzupassen und bietet so Echtzeit-Einblicke in die Spieloptimierung.

[Part 3: Expanding Possibilities with PresentMon]

Während unseres Gesprächs mit Tom Petersen, Intels Vertreter, deutete er an, dass zukünftige Versionen von PresentMon möglicherweise mehr Klarheit über die Verteilung der Frametime zwischen Treiber, Spiel und GPU selbst schaffen könnten. Diese aufregende Entwicklung öffnet die Tür für eine eingehende Leistungsanalyse und -bewertung durch Digital Foundry. Abgesehen von diesen Verbesserungen bietet PresentMon eine Reihe bekannter Statistiken, darunter Bildrate, Bildzeit und GPU-spezifische Metriken wie Frequenz, Spannung, Temperatur und VRAM-Nutzung. Darüber hinaus verursacht das Tool einen vernachlässigbaren Overhead, funktioniert nahtlos mit Nvidia-, AMD- und Intel-Grafikkarten und unterstützt wichtige moderne Grafik-APIs wie OpenGL, DX9, DX11, DX12 und Vulkan.

[Conclusion]

Intels jüngste Updates seines DirectX 11-Treibers für Arc-GPUs sowie die Einführung des überarbeiteten PresentMon-Tools haben die Spieleleistung und Überwachungsfunktionen deutlich verbessert. Der neu gestaltete Treiber hat sich historischen Leistungsherausforderungen angenommen und erhebliche Bildratenverbesserungen ermöglicht, insbesondere bei E-Sport-Titeln. PresentMon bietet Benutzern intuitive Überwachungsfunktionen, die eine Echtzeitanpassung der CPU- und GPU-Auslastung ermöglichen, um das Spielerlebnis zu optimieren. Diese Fortschritte stellen einen bedeutenden Fortschritt für Intels Arc-GPUs dar und bedeuten eine vielversprechende Zukunft für Gaming-Enthusiasten. Bleiben Sie dran für detailliertere Analysen und Einblicke in DF Direct Weekly #125, wo wir die Fähigkeiten des Tools auf unserem konsolenähnlichen PC-Setup 4800S/RX 6700 demonstrieren.

Quelle: www.eurogamer.net