Tauchen Sie ein in den Wilden Westen mit der Veröffentlichung von Red Dead Redemption auf PlayStation 4 und Nintendo Switch! Diese Switch-Version erweist sich als hochwertige Anpassung und bietet im tragbaren Modus ein ähnliches Spielerlebnis wie die Xbox 360-Version mit einer nativen Auflösung von 1080p im angedockten Modus. In diesem Artikel gehen wir auf die verschiedenen Aspekte dieser Switch-Version ein und vergleichen die Leistung mit der PS4-Version.
Eine gelungene Adaption für Switch
Schauen wir uns zunächst die Grundlagen dieser Anpassung an. Diese Switch-Version wird von Double Eleven Studios mit Unterstützung von Rebellion North betrieben und bietet denselben Inhalt wie die PS4-Version, einschließlich der Erweiterungen Red Dead Redemption und Undead Nightmare. Die 1080p-Darstellung im angedockten Modus ist ein echter optischer Vorteil. Im Vergleich zu den Xbox 360- und PS3-Versionen erhalten die weitläufigen Landschaften von Red Dead auf der Switch einen deutlichen Schärfeschub. Entfernte Details sind besser erkennbar und die höhere Pixelzahl reduziert visuelle Unvollkommenheiten, wie z. B. Flimmern in feinen Details wie Zäunen, erheblich.
Begrenzte visuelle Verbesserungen
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass andere visuelle Verbesserungen gegenüber der Xbox 360-Version begrenzt sind. Die LOD-Einstellungen für Geometrie und Pflanzen sind identisch, was bedeutet, dass Gebäude im gleichen Abstand wie auf 360 erscheinen. Darüber hinaus bleibt auch die Arbeit an den Texturen identisch mit der 2010er-Version, einschließlich der Gesichter der Nahaufnahmecharaktere. Obwohl dies angesichts der PS4-Veröffentlichung zu erwarten war, hätte die Hinzufügung modernerer Funktionen die Präsentation verbessern können. Beispielsweise hätte das Hinzufügen von Umgebungsokklusion unter dem Gras den Szenen mehr Tiefe verliehen.
Ein starkes Spiel für Switch
Was die Leistung angeht, bietet die Switch-Version ein solides PS4-ähnliches Erlebnis. Das Spiel läuft auf der Switch mit 30 Bildern pro Sekunde, und angesichts der nativen 1080p-Auflösung und aller Grafikeinstellungen ist das immer noch fraglich. Der Einsatz des Tegra-X1-Chips, der hinsichtlich der technischen Daten nicht mit der Heimkonsole von Sony mithalten kann, liefert dennoch beeindruckende 1080p- und 30-fps-Feedbacks.
Der Großteil des Spiels läuft mit 30 Bildern pro Sekunde flüssig, obwohl es einige bemerkenswerte Ausnahmen gibt, wie z. B. einen Leistungseinbruch, wenn man nachts im Armadillo-Saloon ankommt, oder während einer Farmschlacht, bei der sich viele NPCs aufhalten. Trotz dieser gelegentlichen Einbrüche und einer leichten Unausgewogenheit der Bildrate bei 30 Bildern pro Sekunde bleibt das Spiel insgesamt stabil.
Ein interessanter Vergleich mit der PS4-Version
Vergleicht man die Switch-Version mit der PS4-Version, sind die Unterschiede vor allem in der Texturfilterung sichtbar. Die PS4-Version verfügt über eine bessere Qualität der anisotropen Filterung, wodurch Bodentexturen in einem bestimmten Winkel schärfer aussehen. Darüber hinaus ist die Dichte der Vegetation in beiden Versionen identisch, obwohl die Entfernung der Bäume auf der PS4 etwas besser ist. Insgesamt bietet die Switch-Version ein solides visuelles Feedback und ist mit dem der PS4 sehr vergleichbar.
Es bleibt eine Frage bezüglich der Bildwiederholfrequenz. Für ein Spiel, das 13 Jahre alt ist, ist es enttäuschend zu sehen, dass Red Dead Redemption mit 30 Bildern pro Sekunde läuft, selbst auf Konsolen der neuesten Generation wie der PS5. Leider wäre es eine viel größere Herausforderung gewesen, auf der Nintendo-Konsole 60 fps zu erreichen. Dank einer Modifikation von MasaGrator ist es jedoch möglich, eine Version von Red Dead Redemption mit 60 Bildern pro Sekunde auf der Switch zu sehen, obwohl hierfür Modifikationen an der Hardware erforderlich sind.
Letzten Endes erfüllt die Switch-Version von Red Dead Redemption ihren Zweck, obwohl man von der PS4-Version des Spiels mehr erwartet hätte. Die Leistung mit 30 Bildern pro Sekunde ist im Allgemeinen zufriedenstellend, selbst für die anspruchsvollere Undead Nightmare-Erweiterung. Im Vergleich zur Xbox 360-Version bietet diese Switch-Version eine deutliche Verbesserung des Spielerlebnisses. Trotz gelegentlicher Leistungseinbrüche bleibt das Spiel insgesamt flüssig.
Quelle: www.eurogamer.net





