Die Hardcore-Server von World of Warcraft haben einige interessante Informationen über den Tod von Spielern enthüllt, die oft durch Umweltfaktoren wie Höhlen oder Ertrinken verursacht werden. Das Analytics-Team hat Visualisierungen und Heatmaps erstellt, um zu verfolgen, wo und wann Spieler sterben, und bietet so eine unterhaltsame und spannende Möglichkeit, das Spielerverhalten zu analysieren. Es wird kein Berufungsverfahren für Hardcore-Todesfälle geben, was die Natur der Server unterstreicht, aber das Team führt Änderungen durch, um ungerechtfertigte Todesfälle zu reduzieren und das Erlebnis zu personalisieren.
Hardcore-Gameserver in voller Entwicklung
Obwohl die World of Warcraft Hardcore-Server in Arbeit sind, konnten Spieler bereits einige Zeit damit verbringen, die Realms auf dem PTR zu testen. Diese Testphase lieferte dem World of Warcraft-Team einige unterhaltsame Einblicke in die Art und Weise, wie Spieler ihre Hardcore-Runs beenden, mit Todesfällen, die von Höhlenabenteuern über Ertrinken bis hin zu hartnäckigen Versuchen, die üblichen Fortschrittspfade des Spiels zu umgehen, reichen.
Interessantes Verhalten unter Hardcore-Gamern
In einem Panel-Interview sprachen der leitende technische Designer Tim Jones und die Spieleproduzentin Linny Cooke Saverline mit Game Rant darüber, wie das Team diese Todesursachen durch sehr detaillierte Analysen verfolgte und dabei interessante Verhaltensweisen bei Hardcore-Gamern aufdeckte. Sie äußerten sich auch dazu, wie mit „ungerechten“ Todesfällen umgegangen wird, obwohl das Team einige einzigartige Gameplay-Änderungen an den Hardcore-Servern vorgenommen hat, um diese Vorkommnisse so weit wie möglich zu minimieren.
Unerwartete und vorhersehbare Todesfälle
Game Rant fragte die Entwickler, ob sie Informationen darüber hätten, was Spieler am meisten tötete, und Jones wies darauf hin, dass viele Todesfälle eher auf Umweltfaktoren als auf ikonische Elitefeinde wie Hogger zurückzuführen seien. Höhlen sind erwartungsgemäß besonders für Hardcore-Spieler gefährlich. Höhlen in World of Warcraft sind in der Regel eigenständige Mini-Dungeons mit engen Räumen und einer überdurchschnittlich hohen Monsterdichte, und sie können Spieler, die sich unvorbereitet dorthin wagen, oft überfordern. Die Koboldhöhlen im Wald von Elwynn sind besonders schwierig, da Kobolde dazu neigen, bei Verletzungen zu fliehen, was zu mehr Angriffen führen kann, als die Spieler bewältigen können.
Es ist spannend, diese Kennzahlen zu sehen, sie machen wirklich Spaß und wir können es kaum erwarten, sie mit der Community zu teilen. Außerdem sind Kobolde sehr gruselig. Höhlen im Allgemeinen – in Höhlen sterben viele Menschen, um im Wald von Elwynn an den Goldstaub zu kommen. Voidwalker-Diener sind ebenfalls ziemlich gefährlich.
Im Hardcore gibt es keine Aufrufe zum Tod
Linny Cooke Saverline gab außerdem eine wichtige Erklärung zur Möglichkeit eines Berufungsverfahrens für Spieler ab, die aufgrund von Serverproblemen oder anderen Fehlern gestorben sind. Kurz gesagt: Es wird kein Berufungsverfahren geben. Der Tod bedeutet für Spieler auf World of Warcraft Hardcore-Servern das Ende, unabhängig von der Ursache.
Wir sind sehr streng: Dafür gibt es kein Berufungsverfahren.
Das Team nimmt jedoch Änderungen vor, um die Wahrscheinlichkeit ungerechtfertigter Todesfälle zu verringern. Es wurden umfassende Kontrollen für die Flugrouten durchgeführt, um sicherzustellen, dass Serverprobleme oder Fehler während der Übertragung eines Spielers nicht dazu führen, dass er in den Tod stürzt. Darüber hinaus wurden viele der berüchtigten Begleitquests von World of Warcraft neu konfiguriert, sodass Spieler gegnerischer Fraktionen sich nicht gegenseitig in die Quere kommen können, indem sie bestimmte Aspekte dieser Quests ausnutzen. Obwohl Hardcore mit ein paar zusätzlichen Regeln im Wesentlichen mit Classic identisch ist, ist es interessant zu sehen, dass Blizzard das Erlebnis dieser einzigartigen Herausforderung immer noch individuell anpasst.
World of Warcraft ist auf dem PC verfügbar und die Classic Hardcore-Server werden am 24. August starten.
Quelle: www.bing.com





