BioWare, ein Videospiel-Entwicklungsstudio, kündigte kürzlich einen Personalabbau an, der zum Weggang von Lukas Kristjanson, dem Hauptautor der Baldur’s Gate 1- und 2-Spiele, sowie Mary Kirby, der Autorin der ersten drei Baldur’s Gate-Spiele, führte Dragon Age-Reihe. Diese Entlassungen sind Teil des Plans von BioWare, ein agileres und fokussierteres Studio zu werden, und etwa 20 % der gesamten Belegschaft bzw. etwa 50 Mitarbeiter werden betroffen sein. Jeder Autor war seit über 20 Jahren im BioWare-Team.
Die Leistungen von Lukas Kristjanson
Lukas Kristjanson ist weithin für seine Rolle bei der Entwicklung der Baldur’s Gate-Spiele bekannt, aber auch für seinen Beitrag zu einigen der bekanntesten Charaktere der Videospielbranche, wie Minsc und Joker aus der Mass Effect-Reihe.
David Gaider, bis zu seinem Weggang im Jahr 2016 selbst ein langjähriger angesehener Drehbuchautor bei BioWare, twitterte: „Ich war fassungslos, als ich erfuhr, dass BioWare sich auch von Lukas Kristjanson getrennt hat. Wir nannten ihn liebevoll Old Luke und Writer Alpha – er ist seit Baldur’s Gate 1 präsent und der Drehbuchautor hinter Minsc und Joker und vielen anderen. Einer der dienstältesten Mitarbeiter von BioWare. Hut ab vor ihm, ich hoffe, es geht ihm gut. »
Mary Kirby und die gezielten Entlassungsgerüchte
Mary Kirby arbeitete seit 2006 bei BioWare und ihr wird zugeschrieben, dass sie den Lieblingscharakter der Fans, Varric, zum Leben erweckt hat.
Diese Entlassungen haben Gerüchte angeheizt, dass das Studio auf mittlere und obere Entwickler sowie Erzähldesigner abzielt. Allerdings sind die Kriterien, nach denen BioWare die entlassenen Personen auswählt, noch unklar.
Wechsel bei BioWare
In einer Erklärung erklärte Gary McKay, General Manager von BioWare, dass diese Änderungen notwendig sind, um den Anforderungen anstehender Projekte gerecht zu werden, die höchstmögliche Qualität aufrechtzuerhalten und es BioWare zu ermöglichen, in einer sich ständig verändernden Branche erfolgreich zu sein. Er fügte hinzu, dass diese Anpassungen es den Entwicklern ermöglichen werden, schneller zu arbeiten und ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen, während sie gleichzeitig einen klaren Überblick darüber geben, was sie bauen, bevor die Entwicklung beginnt.
Quelle: www.eurogamer.net





