Zurück zur Schule kostet mehr: GTA-Eltern sind betroffen.

Die Kosten für die Rückkehr zur Schule im Jahr 2023 sind für einige Eltern schwieriger geworden, und dabei geht es nicht nur um Schulmaterial. Tanya Hayles, eine Mutter aus Toronto und Gründerin der Black Moms Connection-Gruppe, sagt, dass alle Back-to-School-Artikel im Preis gestiegen sind. Darüber hinaus musste sie die Miete und alle anderen Haushaltskosten selbst bestreiten. Auch die Kosten für den Schulanfang waren nicht gerade günstig.

Zusätzliche Kosten

Abgesehen von den Schulmaterialien sind auch andere Ausgaben zu berücksichtigen, etwa Kleidung, Elektronik und alles andere, was für den Präsenzunterricht benötigt wird. Die Pandemie hat uns diese zusätzlichen Ausgaben wie Pizza-Mittagessen oder Klassenfotos vergessen lassen, aber sie tragen dazu bei, dass die Rechnung steigt. Den Gesprächen von Tanya Hayles mit anderen Eltern zufolge fühlt sie sich in dieser Situation nicht allein. Alle sitzen im selben Boot. Ob verheiratete Paare, die ein Haus in Brampton besitzen, oder alleinerziehende Eltern, die Beobachtung ist dieselbe: Der Schulbesuch ist dieses Jahr teurer.

Preis steigt

Aktuelle Daten von Statistics Canada zeigen, dass die Preise für viele Schulmaterialien, Lunchbox-Artikel und außerschulische Aktivitäten in diesem Jahr gestiegen sind. Gleichzeitig sind durch die Inflation auch die Kosten für viele Artikel und Dienstleistungen gestiegen, was die Rückkehr in die Schule im September für einige Eltern schwieriger macht. So stiegen beispielsweise die Preise für Büromaterial im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 %. Kinderbekleidung stieg unter der Inflationsrate, während elektronische Geräte, die zum Lernen genutzt werden können, im Jahresvergleich zurückgingen.

Es ist normal, dass die Preise für Schulmaterialien wie Hefter, Bleistifte oder Papier steigen, da diese Produkte einen geringeren Wert pro Kilogramm haben. Experten erklären, dass die hohen Transportkosten einer der Gründe für diese Steigerungen sind.

Veränderungen im Verbraucherverhalten

Steigende Preise beeinflussen das Verbraucherverhalten. Laut einer Umfrage des Retail Council of Canada planen im Vergleich zum Vorjahr mehr Menschen, weniger als 50 US-Dollar für Einkäufe zum Schulanfang auszugeben. Dies zeigt eine gewisse Haushaltszurückhaltung aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage. Die Kanadier geben weiterhin für das Nötigste aus, allerdings konservativer, indem sie sich für Artikel mit niedrigeren Preisen entscheiden.

Die Preise für Schulbücher stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 %, und außerschulische Aktivitäten wie Musikunterricht verzeichneten einen Anstieg um 5,6 %. Auch bei Lunchbox-Artikeln sind die Preise deutlich gestiegen, so sind Kekse und Cracker dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 12,4 % teurer und der Preis für Frischmilch ist um 6,2 % gestiegen.

Verwalten Sie Kosten und Gespräche

Zusätzlich zu den finanziellen Herausforderungen üben soziale Medien den Druck auf Kinder aus, bestimmte Produkte oder Marken für den Schulanfang zu haben. Laut Robin Taub, einem zertifizierten professionellen Buchhalter und Autor des Buches „The Wisest Investment – ​​​​Teaching Your Kids to be Responsible, Independent and Money Smart for Life“, ist es wichtig, ein Gespräch über den Unterschied zwischen Bedürfnissen und Wünschen zu führen mit den Kindern. Auch wenn es nicht immer einfach ist, kann man Kindern beibringen, wie wichtig es ist, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu leben.

Für Tanya Hayles ist es wichtig, diese Gespräche mit Kindern zu führen, insbesondere in der heutigen Wirtschaftslage. Als Eltern ist es wichtig, der erste Lehrer Ihres Kindes zu sein und ihm beizubringen, wie es mit seinem Budget umgeht. Im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu leben, ist eine wertvolle Lektion, die Sie weitergeben sollten.

Quelle: www.bing.com