Review: Dungeon Encounters – Square Enix entfernt RPG-Pracht, um die fleischigen Knochen darunter freizulegen



Genau das, was auf der Dose steht.

Wir alle verehren das Deluxe son et lumière der heutigen Spiele. Schlachten ziehen uns mit explosiven Bildern in den Bann, aufwendige Zwischensequenzen umrahmen jede Begegnung und Sprecher erzählen Geschichten, um unsere Herzen zu zerreißen. Wäre es nicht peinlich, wenn sich das alles als Scharade herausstellen würde? Wenn ein Spiel auftauchte, das erstellt wurde mehr fesselnde Aktion, mehr sinnvolle Begegnungen und ein mehr bewegende Geschichte, aber ohne diese barocke Verkleidung. Würden wir nicht alle, die Raytracing-, Lumpen-drapierte, verschwitzte Krieger anstarren, mit heruntergelassenen Hosen und/oder hochgezogenen Röcken erwischt werden? Metaphorisch? Nun, Dungeon Encounters ist dieses Spiel.

Sofort auffallend ist die Zuversicht, mit der Dungeon Encounters seine Mission angeht. Die spartanische Herangehensweise an das Rollenspiel kommt nicht von ungefähr. Die allerwenigsten Ausreden für eine Geschichte zum Beispiel werden ohne Scham geliefert: Sie wird sofort in einem kleinen Kästchen mit der Aufschrift „Story“ geltend gemacht. (Zusammenfassung: Es gab eine Stadt; ein Labyrinth erschien.) Die Liste der gespeicherten Spiele trägt den Titel „Expedition Chronicles“, als wäre es ein thematisches Artefakt des Szenarios und kein funktionales Artefakt des Spiels. Eine gängige Idee, ja, aber in den meisten Spielen ist dies eine Möglichkeit, die Illusion aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Haushaltsführung in Videospielen zu vertuschen: Hier sind es etwa 50% des Weltbaus. Dungeon Encounters ist – selbst im Namen – stolz nackt, aber täuschend fleischig.

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Quelle : https://www.nintendolife.com/reviews/switch-eshop/dungeon-encounters