Mediatonic verschont: Epic Games entlässt einen Teil seines Personals

Das berühmte Videospielunternehmen Epic Games hat kürzlich einen Personalabbau um 16 % angekündigt. Diese Nachricht hatte in der Gaming-Branche die Wirkung einer Bombe, insbesondere aufgrund von Gerüchten, dass das Team hinter dem beliebten Spiel Fall Guys von diesen Entlassungen hart getroffen worden wäre. Diese Gerüchte erwiesen sich jedoch als falsch.

Die Mediatonik bleibt erhalten

Laut einigen Online-Quellen wurde das in Großbritannien ansässige Team von Mediatonic, dem Entwickler von Fall Guys, vollständig eliminiert. Epic Games wies diese Behauptungen in einer Erklärung gegenüber VGC ausdrücklich zurück und sagte, dass Mediatonic noch intakt sei und einige erste Berichte „falsch“ seien. Der Fortnite-Erfinder besteht außerdem darauf, dass die Arbeit von Mediatonic an Fall Guys für das Unternehmen weiterhin Priorität hat.

Entlassungen in Teams, die nicht mit der Kernentwicklung verknüpft sind

Die meisten der angekündigten Entlassungen bei Epic Games betreffen Teams, die nicht direkt an der Kernentwicklung beteiligt sind. Laut dem ursprünglichen Bloomberg-Artikel profitieren betroffene Mitarbeiter von einer sechsmonatigen Kündigungsfrist, einer Krankenversicherung und einer beschleunigten Aktienfreigabe.

Eine verheerende Wirkung für einige Mitglieder des Mediatonic-Teams

Zu den Betroffenen dieser Entlassungen bei Mediatonic gehört auch der Regisseur und Autor Ed Fear. In einem Beitrag in den sozialen Medien brachte er zum Ausdruck, wie am Boden zerstört er war, seine Kollegen bei Mediatonic verlassen zu müssen, die er als unglaublich bezeichnete.

Keine weiteren Entlassungen geplant

Epic Games versicherte, dass keine weiteren Entlassungen geplant seien und dass das Unternehmen weiterhin aktiv Personal für andere Rollen einstelle. Daher ist es möglich, dass es sich bei diesem Personalabbau um eine Einzelmaßnahme handelt und die Zukunftsprojekte des Unternehmens nicht in Frage gestellt werden.

Es ist interessant, die Entwicklung dieser Situation zu verfolgen und zu sehen, wie sie sich in den kommenden Monaten auf die Videospielbranche auswirken wird.

Quelle: www.nintendolife.com