Auf dem Immobilienmarkt im Großraum Toronto kam es im September zu einem Anstieg der Immobilienpreise, was den ersten Anstieg seit vier Monaten darstellte. Diese Entwicklung ist eine Folge der Entscheidung der Bank of Canada, ihre Zinserhöhungen vorübergehend auszusetzen. Doch trotz steigender Immobilienpreise sind die Immobilienverkäufe in der Region auf den niedrigsten Stand seit Jahresbeginn gesunken.
Ein deutlicher Anstieg der Immobilienpreise
Den neuesten Daten des Toronto Regional Real Estate Board (TRREB) zufolge stieg der Durchschnittspreis eines GTA-Hauses im September um 3,4 % und erreichte 1.119.428 US-Dollar. Dieser Anstieg ist bemerkenswert, da es der erste seit Mai ist. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Hauspreise um 3 %. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sie immer noch 16,1 % unter den im Februar 2022 beobachteten Rekordwerten liegen.
Die Entscheidung der kanadischen Zentralbank
Die Entscheidung der kanadischen Zentralbank, ihre Zinserhöhungen auszusetzen, scheint ein wesentlicher Faktor für diese Marktverschiebung zu sein. Die Bank hatte ihren Leitzins bereits im Juni und Juli angehoben, entschied sich jedoch dafür, ihn im darauffolgenden Monat bei hohen 5 % zu belassen.
Jason Mercer, Senior Market Analyst bei TRREB, stellte fest, dass es den aktuellen Verkaufspreisen in der GTA gelungen ist, über den Tiefstständen des ersten Quartals 2023 zu bleiben. Er fügte hinzu: „Die Immobilienverkaufspreise in der GTA bleiben über den zu Beginn beobachteten Tiefstständen des ersten Quartals 2023. Allerdings beobachteten wir im Sommer und Frühherbst einen ausgeglicheneren Markt mit einem deutlichen Anstieg der Listungen im Verhältnis zum Umsatz. Dies deutet darauf hin, dass einige Käufer zumindest kurzfristig von einer größeren Verhandlungsmacht profitieren könnten. »
Ein deutlicher Anstieg der neuen Wohnungsangebote
Die Daten verdeutlichten auch einen bemerkenswerten Anstieg der Neuwohnungsangebote um 44,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Andererseits gingen die Wohnungsverkäufe um 7,1 % zurück. Auf Monatsbasis war der Rückgang noch stärker: Die Verkäufe gingen um 12,3 % zurück, was lediglich 4.642 verkauften Häusern entspricht.
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Quelle: www.bing.com




