EAs Strategie, im Metaversum mit Fortnite und Roblox zu konkurrieren

Electronic Arts (EA) hielt kürzlich eine Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2023 ab, die gemischte Ergebnisse für diesen Videospielgiganten präsentierte. Ein positiver Punkt sticht jedoch hervor: „Die Sims“. Da riesige Summen in Plattformen wie Roblox und Fortnite investiert werden, sieht EA sein beliebtes Simulationsspiel als eine Möglichkeit, sich einen Teil des „Metaverse“-Universums zu sichern.

Gaming-Plattformen kommen derzeit einer wirklich immersiven und dauerhaften digitalen Welt am nächsten, und Marken haben dies verstanden. Während sich Spiele wie Fortnite, Roblox und Minecraft in ausgewachsene „Metaverse“-Plattformen verwandeln, geben Vermarkter Millionen von Dollar aus, um mit Spieleentwicklern zusammenzuarbeiten und innerhalb dieser Spiele personalisierte virtuelle Markenerlebnisse zu schaffen.

Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2023 hat EA den Begriff „Metaverse“ kein einziges Mal verwendet, aber der Spieleentwickler hat deutlich das Umsatzpotenzial von inhaltsgesteuerten, benutzergenerierten virtuellen Plattformen (User Generated, UGC) zur Kenntnis genommen.

Samantha Ryan, Senior Vice President und General Manager bei EA, die Studios wie Maxis, den Entwickler von „Die Sims“, beaufsichtigt, sagte: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass „Die Sims“ Fortnite und Roblox irgendwann das Wasser reichen werden.“ “. Digiday hat mit Ryan gesprochen, um mehr über die Pläne von EA zu erfahren, die UGC-Fähigkeiten in seinen Spielen zu verbessern. Dieses Interview wurde aus Gründen der Länge und Klarheit bearbeitet und gekürzt.

Das Potenzial von UGC in EA Games entwickeln

Um eine intensive Einbindung der Spieler zu gewährleisten, arbeiten seine Studios laut Ryan an zukünftigen Projekten, die „die Elemente und Funktionen des Spiels respektieren, die die Spieler kennen und lieben“. Sie sagt, dass sie auch dafür sorgen, dass Spieler integrierte und externe Gaming-Tools nutzen können, um Inhalte zu erstellen und zu teilen.

Dies ist keine überraschende Strategie, da sie der Vorgehensweise anderer Unternehmen ähnelt. Ryan sagt, dass dies eine natürliche Entwicklung für EA sei, um mit Spielen wie Fortnite und Roblox zu konkurrieren.

Verwandlung von „Die Sims“ in eine Plattform vom Typ „Metaverse“.

„Die Sims“ ist eine der beliebtesten Serien von EA mit insgesamt 33 Millionen Spielern im Oktober 2022, sechs Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung. Doch im Gegensatz zu Spielen wie Roblox und Minecraft, bei denen Spieler in Echtzeit interagieren können, konzentriert sich „Die Sims“ vor allem auf den Einzelspielermodus.

Um diese Lücke zu schließen, arbeiten sie laut Ryan am nächsten „Die Sims“-Spiel, das derzeit „Project Rene“ heißt und in dem Spieler gemeinsam Wohnungen bauen können. Diese neue Funktion ermöglicht es den Spielern, wie in anderen Metaversen gleichzeitig im Spiel etwas zu erschaffen und Kontakte zu knüpfen.

Ein Live-Gaming-Geschäftsmodell werden

Eine weitere Änderung, die EA vorgenommen hat, um näher an seine „Metaverse“-Konkurrenten heranzukommen, ist die Umstellung auf das Free-to-Play-Live-Spielmodell. Laut Andrew Wilson, CEO von EA, wächst „Die Sims“ als kostenloser Online-Dienst. Im dritten Quartal sind mehr als 10 Millionen neue Spieler dieser Community beigetreten.

Dieser Schritt hin zu einem Live-Gaming-Modell ermöglicht es EA, eine größere Anzahl von Spielern anzulocken und weiterhin regelmäßige Inhalte anzubieten, was für die dauerhafte Bindung der Spieler von entscheidender Bedeutung ist.

Stimulieren Sie die Kreativität der Spieler durch UGC

Der UGC spielt seit seinem Debüt vor 23 Jahren eine zentrale Rolle in der „Die Sims“-Reihe. Derzeit hat „Die Sims 4“ insgesamt über 88 Millionen Downloads in der „Sims 4“-Galerie. Allerdings räumt Ryan ein, dass der Zugang zu Mods und benutzerdefinierten Inhalten für Spieler nicht immer einfach ist.

Um dieses Problem anzugehen, hat EA kürzlich eine Partnerschaft mit Overwolf angekündigt, um eine Plattform zum Herunterladen von Mods und benutzerdefinierten Inhalten zu schaffen. Dadurch wird der Zugriff auf diese von Spielern erstellten Inhalte erleichtert und eine ordnungsgemäße Moderation und Kuratierung sichergestellt.

EA beabsichtigt außerdem, Spielern die Möglichkeit zu geben, semiprofessionelle Modder zu werden, ähnlich wie es in den Minecraft- und Roblox-Communitys geschieht. Dadurch wird die Kreativität der Spieler gefördert und das langfristige Engagement aufrechterhalten.

Fazit: EA steuert auf das „Metaversum“ zu

EA erkennt das Potenzial des „Metaversums“ und arbeitet aktiv daran, die UGC-Fähigkeiten seiner Spiele wie „Die Sims“ zu verbessern. Durch die Förderung der Kreativität der Spieler, die Entwicklung von Live-Gaming-Funktionen und die Ermöglichung sozialer Interaktionen in Echtzeit hofft EA, mit Plattformen wie Roblox und Fortnite konkurrieren zu können.

Videospiele entwickeln sich hin zu interaktiven Erlebnissen und EA ist entschlossen, an der Spitze dieser Transformation zu bleiben und die Spieler in den Mittelpunkt seiner Entwicklung zu stellen.

Quelle: www.bing.com