Von der Los Angeles Police Department veröffentlichte Dashcam-Aufnahmen haben kürzlich schockierendes Verhalten zweier ehemaliger Polizisten offenbart. Diese Beamten, Louis Lozano und Eric Mitchell, wurden 2018 entlassen, nachdem eine interne Untersuchung ergab, dass sie einen Raubanruf ignoriert hatten, um Pokémon Go zu spielen. Dieser Vorfall ereignete sich im Jahr 2017, als die Beamten direkt gegenüber dem Tatort geparkt waren des Raubüberfalls.
Aus den Dokumenten zu internen Angelegenheiten ging hervor, dass die Beamten nicht nur nicht auf mehrere Ersatzanrufe wegen des Raubüberfalls reagierten, sondern auch im Zusammenhang mit dem Spielen des beliebten Handyspiels standen. Das neu veröffentlichte Dashcam-Material zeigt deutlich, dass die Beamten ihrem Spiel Vorrang vor ihrer Schutz- und Dienstpflicht geben. Als Reaktion auf einen Hilferuf eines LAPD-Kapitäns hört man einen Beamten stöhnen und seinen Widerwillen zum Ausdruck bringen, Hilfe zu leisten. Ein anderer Beamter versuchte, über Funk Kontakt zu ihnen aufzunehmen, erhielt jedoch keine Antwort.
Obwohl sie ständig über den Raubanruf informiert wurden und erneut versuchten, sie zu erreichen, beschlossen Lozano und Mitchell, vom Tatort wegzufahren. Im Dashcam-Video ist zu sehen, wie sie mehr als 20 Minuten lang über Pokémon Go diskutieren, während sie schnell zu verschiedenen Orten fahren, um virtuelle Kreaturen zu fangen. Ihre Missachtung ihrer Verantwortung als Polizeibeamte ist wirklich alarmierend.
Diese ehemaligen Beamten wurden schließlich mit ihren Taten konfrontiert und boten Entschuldigungen für ihr Verhalten an. Sie gaben an, den Raubruf nicht gehört zu haben, da sie sich zu diesem Zeitpunkt in einem Park mit lauter Musik befanden. Ihre Behauptungen wurden jedoch durch die auf den Aufnahmen der Dashcam erfassten Beweise widerlegt. Sie leugneten, im Dienst Pokémon Go gespielt zu haben, und bestanden darauf, dass sie nur über das Spiel diskutierten, trotz der klaren Dialoge im Video.
Lozano und Mitchell, die 17 bzw. 7 Jahre bei der Truppe gedient hatten, bekannten sich schuldig, nicht auf den Funkruf reagiert zu haben, beteuerten jedoch ihre Unschuld in Bezug auf andere Fälle von Fehlverhalten. Ein Berufungsgericht bestätigte jedoch ihre Kündigung mit der Begründung, dass das LAPD berechtigt gewesen sei, sie zu entlassen.
Es ist wichtig anzumerken, dass der Verteidiger der Beamten argumentierte, dass die Privatsphäre ihrer Mandanten durch die Verwendung der Dashcam-Aufzeichnung verletzt worden sei. Sie behaupteten, dass die Aufzeichnung versehentlich aktiviert worden sei und nicht als Beweismittel hätte verwendet werden dürfen. Trotz dieses Arguments bestätigte das Gericht die Entscheidung des LAPD.
Dieser Fall ist eine ernüchternde Erinnerung an die Bedeutung von Integrität und Professionalität bei der Strafverfolgung. Das Handeln dieser ehemaligen Beamten wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf sie selbst, sondern untergräbt auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Polizei. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Beamte ihrer Schutz- und Dienstpflicht Vorrang vor persönlichen Interessen einräumen, insbesondere wenn Leben und Sicherheit auf dem Spiel stehen.
Quelle: www.bing.com





