Die Gefahren von Augmented Reality: Polizeibeamte aus Los Angeles jagen lieber Pokémon, als auf einen Notruf zu reagieren
Pokémon Go-Wahnsinn
Pokémon Go wurde 2016 veröffentlicht und erlangte in der Populärkultur schnell eine phänomenale Popularität. Die Spieler tauchten vollständig in das Augmented-Reality-Spiel ein, bis zu dem Punkt, dass sie sich selbst in Gefahr brachten, indem sie gingen, ohne zu schauen, wohin sie gingen. Aber nicht nur die breite Öffentlichkeit wurde durch das Spiel abgelenkt, auch die Strafverfolgungsbehörden waren davon betroffen.
Ein Fall fahrlässiger Polizei
Die Geschichte geht auf den April 2017 in Los Angeles zurück, als die Polizisten Louis Lozano und Eric Mitchell losgeschickt wurden, um einem laufenden Raubüberfall zu helfen, der sich nur 200 Meter von ihrem Standort entfernt befand. Anstatt jedoch auf den Anruf zu antworten, beschlossen sie, die Mission zu ignorieren, da sie nicht wussten, dass sie beobachtet wurden.
Ein gut dokumentierter Fehler
Ihr Fehler wurde dank der Bordkamera in ihrem Streifenwagen aufgedeckt. Das Filmmaterial zeigt deutlich, wie die beiden Beamten den Ruf nach Verstärkung besprechen und beschließen, ihn zu ignorieren. Ihre Ausrede, sie befänden sich in einem Park mit lauter Musik und hätten den Anruf nicht gehört, wurde durch das Videomaterial sofort widerlegt.
Die wahren Ablenkungen
In dem Video wurde deutlich, dass die Polizisten durch ein sehr seltenes Pokémon abgelenkt wurden, das gerade in der Nähe aufgetaucht war. Sie machten deutlich, dass sie Snorlax lieber verfolgen würden, als auf einen Ruf nach Unterstützung zu reagieren. Das Spiel Pokémon Go ermöglicht es Spielern, mithilfe von Augmented Reality virtuelle Pokémon einzufangen, die in der realen Welt auftauchen. Leider führte dies während der Blütezeit des Spiels zu zahlreichen Unfällen und Zwischenfällen.
Die Folgen für die Polizei
Nach dieser Affäre wurde den beiden Polizisten Fahrlässigkeit und Lügen über die Gründe für ihre Untätigkeit vorgeworfen. Ein Disziplinargremium stimmte einstimmig für ihre Entlassung. Obwohl sie gegen diese Entscheidung Berufung einlegten, verloren sie letztendlich und wurden endgültig entlassen. Hoffentlich dient diese Geschichte allen Pokémon Go-Spielern als Lehre, Vorsicht walten zu lassen und nicht ihr Leben oder das Leben anderer in Gefahr zu bringen, um virtuelle Kreaturen zu fangen.
Quelle: www.bing.com




