Zwei Beamte des Los Angeles Police Department wurden 2018 entlassen, weil sie die Ermittler belogen hatten, indem sie behaupteten, sie hätten eine Anfrage nach Unterstützung ignoriert, weil sie im April 2017 das Spiel Pokémon Go spielten. Jetzt wurden Kameraaufnahmen von diesem Tag veröffentlicht.
Polizisten wegen Pokémon Go-Spielens entlassen
Zwei LAPD-Beamte wurden 2018 entlassen, weil sie einen Kollegen bei einem bewaffneten Raubüberfall nicht unterstützt hatten, weil dieser Pokémon Go spielte, und weil sie im Nachhinein darüber gelogen hatten.
Die Bilder enthüllten
Letzte Woche veröffentlichte das LAPD Körperkameraaufnahmen, die zeigen, welche Maßnahmen Beamte ergriffen oder unterlassen haben, als sie zur Hilfe eines Kollegen gerufen wurden.
Der Vorfall ereignete sich am 15. April 2017 im Stadtteil Crenshaw in Los Angeles.
Die Lügen der Agenten
Nach Angaben des LAPD waren die Beamten in dem Video zu hören, nachdem ihr Polizeichef um Unterstützung für einen laufenden Raubüberfall mit mehreren Verdächtigen im Kaufhaus Macy’s in der Crenshaw Mall gebeten hatte. Nach Angaben des LAPD hörte man Lozano sagen: „Ich möchte ihm nicht helfen“, während sie weniger als 200 Meter entfernt geparkt waren.
Nach einer Untersuchung wurden den Beamten mehrere Fälle von Fehlverhalten vorgeworfen, darunter das Versäumnis, auf den Anruf wegen eines bewaffneten Raubüberfalls zu reagieren, und irreführende Aussagen gegenüber Beamten der Abteilung.
Offenbarung der Wahrheit
Lozano und Mitchell bekannten sich schuldig, weil sie auf den Funkruf nicht reagiert hatten, nicht jedoch hinsichtlich der anderen Anklagepunkte. Obwohl sie damals bestritten, Pokémon Go gespielt zu haben, gaben sie zu, ihre Patrouille verlassen zu haben, um nach dem Pokémon Relaxo zu suchen, einer der Kreaturen, die mit dem Spiel in Verbindung stehen. Sie behaupteten auch, dies im Rahmen einer „Social-Media-Veranstaltung“ im Zusammenhang damit getan zu haben Gerichtsakten zufolge diente das Spiel als „zusätzliche Patrouille“ und zur „Jagd auf dieses Fabelwesen“.
Das endgültige Urteil
In nichtöffentlichen Disziplinaranhörungen fällten die Disziplinarkommissionen ein einstimmiges Urteil gegen sie. Sie sagten, Mitchell und Lozano seien den Ermittlern gegenüber „illoyal und in ihren Aussagen irreführend“ gewesen. Sie sagten auch, dass Beamte, die das Spiel im Dienst spielten, „das Vertrauen der Öffentlichkeit verletzten“ und laut Gerichtsakten „unprofessionelles und peinliches Verhalten“ darstellten.
Quelle: www.blackenterprise.com




