Stärkung der Polizeipräsenz in GTA angesichts der Spannungen zwischen Israel und der Hamas

Online-Drohungen im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Israel und der Hamas führten heute zu einer erhöhten Polizeipräsenz im Großraum Toronto. Die Polizei von Toronto gab gestern bekannt, dass sie ihre Sichtbarkeit in der Gemeinde erhöhen werde, um diesen Bedrohungen zu begegnen.

Drohungen und Verhaftungen

Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag sagte Myron Demkiw, Polizeichef von Toronto, dass es keine konkreten Bedrohungen innerhalb der Stadt gebe, der Krieg jedoch das Sicherheitsgefühl der Menschen innerhalb der örtlichen Gemeinschaft erschüttert habe.

Stunden nach dieser Aussage wurden drei männliche Verdächtige vor einer jüdischen Schule in North York festgenommen. Sie seien angeblich in der Schule aufgetaucht, hätten Drohungen ausgesprochen und sich geweigert, die Schule zu verlassen. Die Polizei griff schnell ein und es wurden keine Verletzten gemeldet.

Stärkung der Polizeipräsenz

Chief Demkiw betonte, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft es verdienen, sich sicher zu fühlen. Als Reaktion auf die Situation wird eine verstärkte Polizeipräsenz rund um die jüdischen und palästinensischen Gemeinden aufgebaut. Es werden zwei Kommandoposten eingerichtet, einer in Bathurst und Lawrence und der andere in Bathurst und Glencairn. Die Regionalpolizei von York richtete außerdem einen Kommandoposten im Promenade Shopping Center in Thornhill ein.

Die Regionalpolizei York sagte ebenfalls, dass es in der Gegend keine glaubwürdige Bedrohung gebe, werde aber dennoch die Patrouillen rund um Synagogen, Moscheen, Schulen und Versammlungsorte verstärken.

Spannungen und Konflikte in Israel und Gaza

Diese Spannungen folgen auf eine Woche gewaltsamer Kämpfe zwischen Israel und der Hamas. Die Feindseligkeiten begannen mit einem Überraschungsangriff auf israelische Zivilisten. Fast 1.300 Israelis wurden getötet, nachdem Hunderte Hamas-Kämpfer einen Zaun zwischen Israel und Gaza durchbrochen hatten. Sie richteten Familien in ihren Häusern hin und zielten gezielt auf Zuschauer eines Musikfestivals. Drei Kanadier wurden ebenfalls als tot bestätigt. Außerdem nahm die Hamas rund 130 Israelis als Geiseln, darunter Kinder und ältere Menschen.

Besorgniserregende humanitäre Situation

Als Reaktion auf diese Angriffe führte Israel verheerende Luftangriffe durch und unterbrach die Wasser- und Stromversorgung des Gazastreifens. Sie sagten, dass diese Dienste erst wiederhergestellt würden, wenn die Geiseln freigelassen würden. Hilfsorganisationen sind nun besorgt über eine anhaltende humanitäre Krise in der Gaza-Region.

Quelle: www.bing.com