Sonic Superstars erscheint nächste Woche in den Läden und bietet Spielern die Möglichkeit, sich mit bis zu drei Freunden zusammenzuschließen, um Eggman zu besiegen. Das Spiel verspricht ein nostalgisches Erlebnis mit einem modernen Touch, aber ein Aspekt, der noch bewertet werden muss, ist der Koop-Modus. Leider ist der Koop-Modus auf lokales Spielen beschränkt, was eine Herausforderung für diejenigen darstellt, die alleine leben oder aus der Ferne arbeiten. Allerdings könnte die Share Play-Funktion auf der PS5 eine Lösung bieten, die es Spielern ermöglicht, das Koop-Erlebnis mit einem anderen Editor zu testen, sobald das Spiel am kommenden Dienstag erscheint. Bis dahin hier einige allgemeine Gedanken zu Sonic Superstars.
Klassischer Plattformspaß
Die Steuerung von Sonic und seinen Freunden in Sonic Superstars fühlt sich den klassischen Abenteuern der Genesis-Ära treu an. Die Plattformphysik fängt die Essenz der alten Spiele ein und ermöglicht es den Spielern, sich auf das Muskelgedächtnis ihrer Kindheit zu verlassen. Jeder Charakter bringt etwas Lustiges mit sich, wobei Amy durch ihren Doppelsprung und ihren Hammerangriff hervorsticht. Fans des Sonic-Plattformspiels der alten Schule werden die originalgetreue Nachbildung in Superstars zu schätzen wissen, aber das bedeutet auch, dass einige alte Ärgernisse, wie die langsame Wiederbelebung der Laufdynamik und der Mangel an präziser Kontrolle, immer noch vorhanden sind.
Atemberaubende Präsentation mit neuen Herausforderungen
Die Präsentation von Superstars ist ein visueller Genuss, mit leuchtenden Farben und aufwendigen Details in den neuen Zonen. Das Leveldesign bietet spannende Jump’n’Run-Wendungen, birgt aber auch zahlreiche Gefahren, die Spieler aufgrund der Schnelligkeit des Spiels überraschen können. Der Flug durch eine Achterbahn-ähnliche Sequenz kann abrupt enden, wenn unerwartete Spike Pits oder Feinde auftauchen. Dieses Trial-and-Error-Design ist zwar ein Markenzeichen der Serie, kann aber in Superstars stärker hervorstechen. Das Hinzufügen unbegrenzter Leben macht es jedoch etwas weniger frustrierend.
Zusätzlich zu den herausfordernden Levels können Spieler Smaragdkräfte erwerben, indem sie Chaos-Smaragde finden. Diese Kräfte wie Bullet und Avatar können nützlich sein, aber ich persönlich hatte nicht das Bedürfnis, mich oft auf sie zu verlassen. Sie sind nicht wesentlich für die Überwindung von Hindernissen und einige Kräfte können nur in bestimmten Levels eingesetzt werden. Auch wenn die Emerald Powers das Erlebnis nicht beeinträchtigen, wäre es toll gewesen, wenn sie eine wichtigere Rolle gespielt hätten.
Ein überwältigender Soundtrack
Leider ist der Soundtrack von Sonic Superstars eine Enttäuschung. Obwohl es ein paar herausragende Titel gibt, ist die Musik insgesamt brauchbar, es fehlen jedoch die einprägsamen Melodien früherer 2D-Sonic-Spiele wie Sonic 2 und Sonic Mania. Das ist eine Enttäuschung für Fans, die mittlerweile von der Serie eingängige und einprägsame Soundtracks erwarten.
Shallow Battle-Modus und Anpassung
Außerhalb des Hauptabenteuers bietet der Kampfmodus den Spielern mehrere Minispiele, in denen sie gegeneinander antreten können. Nach ein paar Spielen fühlt sich dieser Modus jedoch oberflächlich und unattraktiv an. Der enttäuschende Aspekt ist, dass viele der Anpassungsoptionen an den Kampfmodus gebunden sind. Spieler können spezielle Münzen, die sie in der Kampagne und im Kampfmodus gesammelt haben, verwenden, um neue Teile für ihren anpassbaren Roboter-Avatar zu kaufen. Dies nimmt dem Abschluss der Sonderprüfungen im Spiel einen Teil der Spannung, da die Belohnungen nur im glanzlosen Kampfmodus nützlich sind.
Trotz seiner Mängel bietet Sonic Superstars insgesamt ein unterhaltsames Erlebnis, das die Nostalgie vermittelt, die Fans der Serie suchen, und gleichzeitig einen modernen Touch verleiht. Die altmodischen Frustrationen des Spiels werden durch den Spaß beim Durchlaufen der Level ausgeglichen, und der Koop-Modus verspricht noch mehr Spannung. Seien Sie gespannt auf die vollständige Rezension, sobald Sonic Superstars am 17. Oktober erscheint.
Quelle: www.gameinformer.com





