Der turbulente Blick hinter die Kulissen von Call of Duty: Modern Warfare 3
Das Studio Sledgehammer Games hätte ursprünglich ein Fortsetzungsprojekt für Call of Duty: Advanced Warfare 2 vorgeschlagen, dieses wäre jedoch zugunsten der Entwicklung von Call of Duty: Modern Warfare 3 zurückgestellt worden. Dies hätte zu erheblichen Spannungen in der Entwicklung geführt innerhalb des Studios und ein sehr enger Entwicklungsplan.
Eine Krisensituation, die sich für Sledgehammer Games nach Angaben von Bloomberg als schwierig erwies. Die Entwicklung von Modern Warfare 3 musste statt der üblichen drei Jahre in anderthalb Jahren abgeschlossen sein. Der Ansturm wurde Berichten zufolge durch die Verzögerung bei der Veröffentlichung eines weiteren Call of Duty verursacht, das für 2023 geplant ist.
Intensive Arbeitsbedingungen
Die Entwickler hätten Tag und Nacht, auch am Wochenende, arbeiten müssen, um das Projekt fertigzustellen. Darüber hinaus verstärkten Ineffizienzen im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit mit Infinity Ward beim Einholen von Feedback zum Spiel den Druck. Diese schwierigen Bedingungen waren umso schlimmer, als sie eine ähnliche Situation mit dem Spiel Call of Duty: Vanguard erlebten.
Projekte beiseite gelegt
Gleichzeitig schlug Sledgehammer Games auch ein Projekt namens Anvil als Fortsetzung des futuristischen Spiels Call of Duty: Advanced Warfare vor. Dieses Projekt wurde jedoch aufgegeben, um Platz für einen neuen Teil der Modern Warfare-Saga zu machen, der einen Zombie-Modus, Mehrspieler-Karten und eine Einzelspieler-Kampagne umfasst.
Bewertungen und gemischter Empfang
Trotz der Entwicklungsschwierigkeiten wurde die Veröffentlichung von Call of Duty: Modern Warfare 3 von gemischten Kritiken begleitet, insbesondere für die Einzelspieler-Kampagne. In der IGN-Rezension wird das Spiel als „unterentwickelt, recycelt und aus Teilen des Mehrspielermodus zusammengesetzt“ beschrieben. Das Spiel wurde am 10. November für PC, PS5 und Xbox Series X|S veröffentlicht.
Quelle: www.ign.com





