Die Geschichte hinter der Klage gegen Niantic
Anfang des Jahres reichten zwei ehemalige Niantic-Mitarbeiter eine Klage gegen das Unternehmen wegen systematischer geschlechtsspezifischer Voreingenommenheit gegenüber weiblichen Mitarbeitern ein.
Die Beschwerdeführerin zu 1) arbeitete seit Februar 2020 bei Niantic und stellte fest, dass sie trotz hierarchischer Überlegenheit deutlich weniger verdiente als ihre männlichen Kollegen. Seine Versuche, dieses Problem intern zu lösen, stießen auf Drohungen mit „Stellenbewertungen“.
Im September 2023 schloss sich ein zweiter Kläger der Klage an und warf Niantic vor, eine „Boys-Club“-Kultur zu fördern.
Der Rechtsstreit
Niantic versuchte zu argumentieren, dass die Klage in ein Schiedsverfahren verlagert werden sollte, und argumentierte, dass dies in den Arbeitsverträgen der ehemaligen Mitarbeiter festgelegt sei. Die Kläger beriefen sich jedoch auf das Federal Arbitration Act, um ihre Klage wegen sexueller Belästigung zu rechtfertigen.
Nach mehreren Wendungen lehnte das Gericht den Antrag von Niantic ab und ermächtigte die Kläger, ihre Klage fortzusetzen.
Neueste Nachrichten: Die rechtlichen Schritte dauern an
Das Gericht berief sich auf den Ending Forced Arbitration Act, der 2022 von Präsident Biden nach dem Aufstieg der #MeToo-Bewegung in Kraft gesetzt wurde. Darüber hinaus deckte die Schlichtungsvereinbarung von Niantic offenbar keine Ansprüche wegen sexueller Belästigung oder sexueller Voreingenommenheit ab. Die Kläger können daher ihre Klage fortsetzen.
Anwalt Genie Harrison sagte: „Vorbei sind die Zeiten, in denen Arbeitgeber Geschlechterdiskriminierung, Belästigung und Verstöße gegen die gleiche Entlohnung hinter erzwungenen Einzelschlichtungsverfahren verbergen konnten. Wir freuen uns darauf, diesen Fall im Namen der Frauen von Niantic vor Gericht zu verfolgen. »
Quelle: www.bing.com




