Neue Generation von Rennspielen: EA Sports WRC unter Unreal Engine 4
Einführung
Rennspiele haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, insbesondere dank des technologischen Fortschritts. Das berühmte britische Unternehmen Codemasters, das sich auf Rennspiele spezialisiert hat, hat einen wichtigen Schritt getan, indem es die Unreal Engine 4-Engine für sein neuestes Werk, EA Sports WRC, übernommen hat. Dieser aufregende Übergang wirft viele Fragen zur Verbesserung der Grafik, des Rallye-Erlebnisses und der Leistung auf den heutigen Gaming-Plattformen auf. In diesem Artikel werden wir die Änderungen und Verbesserungen, die dieser Übergang zu neuer Technologie mit sich bringt, im Detail untersuchen.
Ein bedeutender technologischer Wandel
Das britische Unternehmen Codemasters ist für seine lange Rennspielgeschichte bekannt und nutzt seine eigene EGO Engine für seine beliebten Titel wie F1, Grid, Dirt und Dirt Rally. Allerdings ändern sich die Zeiten und die Technologie entwickelt sich weiter. Im Jahr 2020 war der Wechsel von Dirt 5 zu einer weiterentwickelten Version der Onrush-Engine ein großer Erfolg. Dieses Jahr markierte auch den Start von EA Sports WRC, das durch den Einsatz der Unreal Engine 4 einen entscheidenden Wandel erlebt. Dieser faszinierende Übergang wirft entscheidende Fragen zu visuellen Verbesserungen, dem Rallye-Erlebnis und der Leistung auf den aktuellen Plattformen auf.
Vergleich zwischen Motoren
Die Wahl der Unreal Engine 4 für EA Sports WRC wurde mit der Möglichkeit begründet, größere Strecken zu entwerfen, die eine Länge von bis zu 30 km erreichen könnten. Unreal Engine 4 bietet native Vorteile wie Plattformskalierbarkeit und den TAAU-Upscaler von Epic und bringt bemerkenswerte visuelle Verbesserungen. Der Wechsel zu dieser neuen Engine bringt jedoch Kompromisse mit sich, darunter das Fehlen einiger erweiterter Funktionen wie Raytracing sowie die Unfähigkeit, die neuesten Funktionen der Unreal Engine 5 zu nutzen.
Visuelle Leistung und Vergleich mit Dirt Rally 2.0
Der Übergang zur Unreal Engine 4 brachte bemerkenswerte visuelle Verbesserungen für EA Sports WRC, darunter eine große Auswahl an Autos, große und detaillierte Umgebungen und ein Fahrmodell, das Erfahrung in verschiedenen Geländearten belohnt. Allerdings wurden bei Konsolen und PCs der nächsten Generation einige Mängel beobachtet, wie z. B. ein Rückgang der Auflösung und Probleme mit der Fluidität. Den Spielern ist im Vergleich zu Dirt Rally 2.0 ein Rückgang der Bildqualität und Framerate aufgefallen, was Bedenken hinsichtlich der visuellen Weiterentwicklung in dieser neuen Folge aufkommen lässt.
Leistung auf Konsolen der nächsten Generation
Ein Benchmarking der visuellen Leistung zwischen PlayStation 5, Xbox Series X und Series S zeigt deutliche Unterschiede in der Bildqualität und den Bildwiederholraten. Trotz der Bemühungen, die Leistung auf jeder Konsole zu optimieren, mussten Kompromisse hinsichtlich Auflösung, Schattenqualität und Vegetationsdichte eingegangen werden. Diese Situation zeigt, dass es immer noch Herausforderungen gibt, die Fähigkeiten von Konsolen der nächsten Generation voll auszuschöpfen.
PC-Version und Fazit
Die PC-Version bietet eine überragende visuelle Leistung, wobei High-End-Hardwarekonfigurationen eine native 4K-Auflösung und erhebliche Verbesserungen der Vegetationsdichte und der Schattenqualität erreichen. Trotz dieser Verbesserungen wurden jedoch anhaltende Probleme mit der Fließfähigkeit und ein Rückgang der Auflösung beobachtet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Übergang von EA Sports WRC zur Unreal Engine 4 einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von Rennspielen darstellt, aber auch Herausforderungen und Kompromisse mit sich bringt, die überwunden werden müssen, um ein optimales Spielerlebnis auf allen Plattformen zu bieten.
Quelle: www.eurogamer.net





