Währungskauf für World of Warcraft: Eine kontroverse Praxis
Der Kauf von Währungen für World of Warcraft über Drittanbieter gibt es schon seit einiger Zeit, und fast genauso lange ist es verboten. Nach einer neuen Kontroverse um den beliebten WoW-Streamer Sodapoppin ist sich die Community nun in ihrer Wut einig.
Die Landschaft rund um den Kauf von Goldmünzen hat sich im Laufe der Jahre erheblich verändert, und die Strafen für diese Praxis haben sich entsprechend weiterentwickelt. Je nach Ausmaß des Vergehens kann der Goldkauf für WoW von der Beschlagnahmung der Gegenstände bis hin zu langfristigen Sperren reichen.
Die Einführung des WoW-Tokens in der Einzelhandelsversion des Spiels sollte dem entgegenwirken und den Spielern eine legitime Möglichkeit bieten, Gold zu kaufen oder ihre Spielwährung gegen Abonnementzeit einzutauschen. Dies wurde später auch auf den Wrath of the Lich King-Servern eingeführt, um das Problem noch weiter zu verkomplizieren.
Sodapoppins Goldkauf und Community-Reaktionen
Sodapoppin gibt zu, Gold gekauft zu haben, vermeidet jedoch ein Verbot. In einem Beitrag auf Reddit teilte ein Benutzer seine Überraschung mit, als er erfuhr, dass Sodapoppin es geschafft hatte, einem Verbot für den Goldkauf zu entgehen, während sein Freund wegen desselben Vergehens ein 14-tägiges Verbot erhalten hatte.
In den Reaktionen auf den Beitrag wurde schnell deutlich, dass viele in der Community der Meinung waren, dass eine 14-tägige Sperre zu diesem Zeitpunkt eine einigermaßen milde Strafe sei.
Einige Nutzer schlugen ein abgestuftes Bestrafungssystem für Wiederholungstäter vor, was darauf hindeutet, dass einflussreiche Streamer von Privilegien profitierten.
Es besteht kein Zweifel, dass der Kauf von Gold eine äußerst schädliche Praxis für die interne Wirtschaft des Spiels und die Erfahrung der Spieler ist, die rechtmäßig Landwirtschaft betreiben. Es ist keine Überraschung, dass Blizzard seinen Fokus auf dieses Spiel auf andere Versionen von World of Warcraft ausdehnt.
Quelle: www.bing.com




