WoW: Schwer zu verfolgende Geschichten
Von seinen neun Erweiterungen bis hin zu älteren Titeln wie Warcraft III hatte World of Warcraft Mühe, seine Geschichten klar und zusammenhängend zu erzählen. Ion Hazzikostas, der Regisseur des Spiels, erkannte dieses Problem kürzlich während einer Diskussion mit dem Community Council des Spiels an und sagte, dass es selbst für Veteranen schwierig sei, mit Richtungsänderungen und kontroversen Erzählungen Schritt zu halten.
Selbst für neue Spieler ist die Menge an Informationen, die es zu verarbeiten gilt, überwältigend, wie Hazzikostas kürzlich in einem Interview zugab.
Die Konsequenzen narrativer Entscheidungen
Die in der Erweiterung „Shadowlands“ getroffenen narrativen Entscheidungen hatten Konsequenzen, die bis in die Erweiterung „Wrath of the Lich King“ zurückreichen. Diese Retcons beeinträchtigten die Motivation einst etablierter Charaktere und die an bestimmten Orten vorgenommenen Änderungen machten das Verständnis des Spieluniversums komplexer.
Kontroverse Erzählentscheidungen, wie etwa die Hinzufügung des Charakters Jailer, veränderten frühere Erzählelemente erheblich, wie etwa die abgeschlossene Geschichte von Arthas, einem ikonischen Charakter aus früheren WoW-Erweiterungen.
Ein neuer erzählerischer Atemzug
Trotz dieser Schwierigkeiten sucht World of Warcraft nach neuen Wegen, seine Erzählung alten und neuen Spielern zu vermitteln. Hazzikostas besprach neue Strategien, die im Team diskutiert werden, wie etwa das Hinzufügen von In-Game-Protokollen und Zwischensequenzen, inspiriert von Features, die schon lange in Final Fantasy XIV, dem direkten Konkurrenten von WoW, vorhanden sind.
Letzterer, Naoki Yoshida, drückte ebenfalls seine Bewunderung für WoW aus und bekräftigte, dass das Spiel eine Inspirationsquelle für die Entwicklung von Final Fantasy XIV sei. Heute scheint es, dass Hazzikostas und sein Team sich von dem inspirieren lassen wollen, was mit anderen Spielern zusammengearbeitet hat, um ihre narrativen Dilemmata zu lösen.
Quelle: www.bing.com



