Laut Tim Sweeney, CEO von Epic Games, kann die Möglichkeit, dass Fortnite auf Steam landet, nicht ausgeschlossen werden. Dies würde jedoch erhebliche Änderungen an der Art und Weise erfordern, wie Ladenbesitzer Valve seine Verkäufe monetarisiert – nämlich eine Reduzierung der von Sweeney als „lächerlichen 30 %“ bezeichneten Gebühr.
Tim Sweeneys Aussagen
Nach einem kartellrechtlichen Sieg gegen Google ist Epic Games entschlossener denn je, die Praktiken großer Marktteilnehmer in Frage zu stellen. Sweeney erklärte auf Twitter deutlich, dass Fortnite auf jeder Plattform mit entwicklerfreundlichen Bedingungen verfügbar sein könnte, nicht nur im Epic Games Store.
Die Konfrontation mit Valve in der Vergangenheit führte zur Gründung des Epic Games Store, der trotz mehrjähriger Aktivität weiterhin Geld verliert.
Der Prozentsatz von Valve wird in Frage gestellt
Valve erhebt derzeit eine Provision von 30 % auf alle auf Steam getätigten Verkäufe. Obwohl das Unternehmen ein Rabattsystem für leistungsstärkste Entwickler eingeführt hat, empfinden die meisten Entwickler diese Provision als überhöht.
Fortnite könnte als eines der größten Spiele der Welt Anspruch auf diesen ermäßigten Preis haben. Die Position von Sweeney und Epic scheint jedoch eher eine Grundsatzfrage zu sein.
Das Wirtschaftsmodell des Epic Games Store
Im Gegensatz zu Steam hat der Epic Games Store seit seiner Einführung einen höheren Umsatzanteil hervorgehoben. Entwickler können derzeit 100 % der in den ersten sechs Monaten erzielten Einnahmen behalten, wenn sie ihr Spiel exklusiv im Epic Games Store veröffentlichen. Nach diesem Zeitraum können sie immer noch 88 % des Umsatzes behalten, wobei nur 12 % von Epic übernommen werden.
Diese Politik steht in krassem Gegensatz zu Valves Argument, dass „Steam nicht Pay-to-win sein sollte“. Dies verdeutlichen insbesondere die Filter und Algorithmen, die die Empfehlungen des Valve-Stores prägen.
Quelle: www.gamesradar.com





