Insomniac, der Entwickler von Spider-Man, Opfer eines Hackerangriffs
Detaillierte Pläne des Spider-Man-Entwicklers Insomniac, die zukünftige Pläne enthüllen, wurden online veröffentlicht und von Hackern aus dem Unternehmen gestohlen.
Die Dateien umfassen eine Projekt-Roadmap für das nächste Jahrzehnt und darüber hinaus, einschließlich einer Reihe unangekündigter Projekte, sowie Produktionsdetails, Kunstgegenstände und persönliche Informationen über Insomniac-Mitarbeiter.
Ransomware-Angriff gegen Insomniac
Insomniac erlitt letzte Woche einen Datenverstoß, bei dem eine Ransomware-Gruppe innerhalb einer Woche 50 Bitcoins – umgerechnet 2 Millionen US-Dollar – verlangte, um zu verhindern, dass die Daten öffentlich veröffentlicht werden. Jetzt, sieben Tage später, hat die Gruppe ihre Drohung wahr gemacht.
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Die Folgen des Datenlecks
Das Datenleck umfasst 1,3 Millionen Dateien und über 1,6 TB Daten. Dazu gehören private Nachrichten aus dem Slack-Konto des Unternehmens und Mitarbeiterdetails, einschließlich Dateien im Zusammenhang mit Einstellungen und Entlassungen des Unternehmens. Ein Sprecher von Ryhsida sagte, der Hack zielte speziell auf Insomniac ab, um Geld zu verlangen, da ein hochkarätiger Spieleentwickler wahrscheinlich ein „leichtes Ziel“ sei.
Offenlegung der Zukunftspläne von Insomniac
Kommende Pläne für die Veröffentlichung des Spiels, darunter unangekündigte Multiplayer-Projekte, ein neues Ratchet and Clank-Spiel, weitere Spider-Man-Spiele und Spin-offs sowie Pläne für weitere X-Men-Spiele nach Wolverine, wurden enthüllt. Der Detaillierungsgrad des Leaks ist atemberaubend: Spielbudgets, Verkaufsprognosen und Umsatzbeteiligungspläne für den lukrativen Marvel-Lizenzvertrag des Studios werden offengelegt.
Reaktionen auf das Datenleck
Die durchgesickerten Dateien verbreiten sich nun im Internet und werden auf Reddit und in den sozialen Medien überprüft. Sony hat noch nicht auf das Leck reagiert, obwohl das Unternehmen letzte Woche „Berichte einräumte, dass Insomniac Games Opfer eines Cybersicherheitsangriffs wurde“.
Eurogamer hat heute PlayStation um einen weiteren Kommentar gebeten.
Quelle: www.eurogamer.net





