Resident Evil 4: Anpassung an iPhone 15 Pro und iPad M1 und M2
Capcom veröffentlichte Ende 2023 die erste Portierung von Resident Evil 4 für Mobilgeräte. Diese Version ist auf dem iPhone 15 Pro sowie den M1- und M2-iPads verfügbar und stellt die schnellste Version dar, die Apple an mobiler Hardware zu bieten hat. Aber wie sieht es mit der Leistung und den Optimierungen im Vergleich zur Konsolenversion des Spiels aus?
Grafiken bleiben erhalten, jedoch mit einigen Kompromissen
Resident Evil 4 war größtenteils ein Konsolen- und PC-Erlebnis der letzten Generation. Allerdings veröffentlichte Capcom das Spiel auch auf PS4-Konsolensystemen. Auch wenn die Optik bei dieser achten Generation von Sony-Geräten weitgehend erhalten geblieben ist, beobachten wir dennoch einige Kompromisse. Besonders betroffen ist die Texturauflösung, ebenso wie das Textur-Streaming, das recht langsam sein kann. Darüber hinaus bemerken wir eine Verringerung der Anzahl der projizierten Lichtquellen sowie das Fehlen räumlicher Reflexionen auf der Leinwand. Diese Kompromisse sollten jedoch beachtet werden, da der PS4-Code von allen Konsolenversionen den Ergebnissen auf dem iPhone am nächsten kommt.
Auffällige optische Unterschiede
Es ist offensichtlich, dass die iPhone-Version einen sehr deutlichen Blaustich aufweist und viel dunkler ist als die PS4-Version mit Standardhelligkeit. Die Texturen scheinen in den beiden Versionen insgesamt ziemlich ähnlich zu sein, aber ein scharfes Auge wird in vielen Umgebungen des Spiels Kunsttexturen mit deutlich niedrigerer Auflösung bemerken. Darüber hinaus gibt es zwischen den PS4-Versionen eine Verringerung der Details im Level bestimmter sekundärer Objekte und in der Dichte des Laubs und iOS-Versionen. Trotz dieser Mängel bietet die iPhone-Version jedoch ein visuelles Erlebnis, das dem der Konsole ähnelt und viel besser ist, als man es beispielsweise von einer Portierung auf die Switch erwarten würde.
Leistung unter den Erwartungen
Das Bild stellt auf der iPhone-Version ein echtes Problem dar. Während der PS4-Code ein 900p-Bild in Kombination mit einem TAA anzeigt, um ein recht flüssiges und detailliertes Endergebnis zu erzielen, kann das iPhone nicht mithalten. Das Spiel bietet viele „Salz und Pfeffer“-Enthüllungsartefakte auf dem beweglichen Bildschirm, insbesondere rund um Leons Haar- und Laubelemente. Die interne Auflösung liegt bei etwa 300p und wird dann im Laufe der Zeit auf etwa 720p hochskaliert. Darüber hinaus bleibt Resident Evil 4 auf dem iPhone trotz einiger Leistungsprobleme und gelegentlicher Framerate-Einbrüche ein relativ stabiles Erlebnis für eine interne Auflösung dieser Art.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Resident Evil 4 auf dem iPhone 15 Pro und den M1- und M2-iPads trotz einiger Kompromisse im Vergleich zu anderen aktuellen mobilen Ports ein ordentliches visuelles Erlebnis und eine ordentliche Leistung bietet. Obwohl gewisse Leistungs- und visuelle Qualitätsprobleme bestehen bleiben, bleibt diese Adaption für Spieler, die diesen unverzichtbaren Survival-Horror entdecken oder wiederentdecken möchten, zufriedenstellend.
Quelle: www.eurogamer.net





