Massive Kritik an Genshin Impact nach enttäuschendem Lantern Rite-Event

Der Rückgang der Popularität von Genshin Impact

Genshin Impact erlitt nach der Ankündigung seines neuesten Updates während des Livestreams zu Version 4.4 einen deutlichen Popularitätsverlust. Tatsächlich enttäuschte das Lantern Rite-Event zur Feier des chinesischen Neujahrs viele Fans, da es nur drei kleine Geschenke als Belohnung anbot, was die Spieler verärgerte.

Zuvor hatte der offizielle Genshin Impact-Account auf Douyin (dem chinesischen Äquivalent von TikTok) 9,35 Millionen Follower, nach diesen Ankündigungen sank diese Zahl jedoch auf 8,41 Millionen.

Die Enttäuschung der chinesischen Fans

Das Lantern Rite-Event ist etwas, auf das sich Genshin Impact-Spieler jedes Jahr freuen und das regelmäßig Belohnungen wie einen Vier-Sterne-Charakter und Primogems bietet, die Währung, mit der Ziehungen im Gacha-System des Spiels abgeschlossen werden. Dieses Jahr waren jedoch chinesische Fans besonders enttäuscht durch die mageren Belohnungen und die Ankündigung eines gewissen exklusiven Geschenks beim Kauf einer neuen PS5.

Zu dieser Enttäuschung kommt eine massive Bewegung der Follower-Entfernung und schlechten Bewertungen auf dem BiliBili-Konto von Genshin Impact sowie auf den offiziellen sozialen Kanälen mehrerer Partner wie KFC, Pizza Hut und Heytea hinzu. Die Spieler äußern deutlich ihre Unzufriedenheit.

Verdacht auf Bot-Accounts

Der Rückgang der Popularität von Genshin Impact hat Fragen zur Authentizität der neuen Follower des Spiels aufgeworfen. Tatsächlich haben einige Beobachter eine Zunahme der Aktivität auf dem BiliBili-Konto von Genshin Impact festgestellt, die möglicherweise von automatisierten Konten stammt. Es scheint also, dass das Unternehmen mit tieferen Problemen konfrontiert ist als nur mit der Enttäuschung seiner Spieler.

Diese Reaktion erinnert an die Kritik anlässlich der jüngsten Enthüllung der Belohnungen zum ersten Jubiläum des Spiels, die von Spielern auf der ganzen Welt ebenfalls als enttäuschend empfunden wurden.

Quelle: www.eurogamer.net