Riot Games kündigt den Abbau Hunderter Arbeitsplätze an

Riot Games kündigt Hunderte Stellenstreichungen an

Riot Games, der Herausgeber von League of Legends, kündigte am Montag an, weltweit etwa 530 Stellen abzubauen, und bezeichnete die Entlassungen als „Notwendigkeit“.

Das in Los Angeles ansässige Unternehmen kündigte an, etwa 530 Arbeitsplätze zu entlassen, da die Entlassungen aus Gründen der Finanzstabilität notwendig seien.

Wirtschaftliche Schwierigkeiten in der Videospielbranche

Diese Entlassungen erfolgen in einem schwierigen Kontext für die Videospielbranche, mit erheblichen Stellenkürzungen bei Unternehmen wie Electronic Arts und Ubisoft. Riot war mit Erfolgsspielen wie League of Legends und Valorant erfolgreich. Dennoch gab das Unternehmen zu, in den letzten Jahren zu viele Projekte umgesetzt zu haben.

„Heute sind wir an einem Punkt angelangt, an dem unsere Kosten ein untragbares Niveau erreicht haben. Wir müssen das Unternehmen umstrukturieren, um seine langfristige Nachhaltigkeit sicherzustellen“, erklärte Riot-CEO Dylan Jadeja in einer E-Mail an die Mitarbeiter.

Globale Umstrukturierung

Die Zahl der Stellenkürzungen beläuft sich auf rund 11 % der Gesamtbelegschaft des Unternehmens und betrifft die ganze Welt, eine genaue Aufschlüsselung nach Regionen wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Neben seinem Hauptsitz in Los Angeles verfügt Riot Games über Niederlassungen in 20 Städten, darunter Berlin, Sao Paulo, Seoul und Sydney.

Ein branchenweiter Trend

Riot Games ist nicht das einzige Unternehmen der Technologie- und Videospielbranche, das in den letzten Monaten massive Entlassungen vorgenommen hat. Tausende Menschen haben ihre Jobs im Technologiesektor verloren, und auch viele weltbekannte Videospielunternehmen haben Entlassungen angekündigt, darunter Electronic Arts, Ubisoft und Twitch.

Neuausrichtung auf bestehende Spiele

Riot Games deutete außerdem Pläne an, sich stärker auf Teams zu konzentrieren, die für bestehende Spiele wie League of Legends verantwortlich sind, und gleichzeitig die interne Spielentwicklungsabteilung von Riot Forge aufzulösen.

Quelle: www.tag24.com