Microsoft kündigt beeindruckenden Entlassungsplan an
Microsoft gab kürzlich bekannt, dass es die Entlassung von rund 1.900 der 22.000 Mitarbeiter vorbereitet. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Positionen, die bei ZeniMax (Bethesda) oder Activision Blizzard angesiedelt waren. Dieser Personalabbau ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Angleichung der Kosten des Unternehmens und zur Unterstützung seiner Expansion und seines Wachstums. Die Entlassungen wurden vom Leiter der Xbox-Abteilung von Microsoft, Phil Spencer, angekündigt.
Eine schwierige Entscheidung
Laut Phil Spencer haben die Mitarbeiter, die von diesen Entlassungen betroffen sein werden, alle eine Schlüsselrolle für den Erfolg von Activision Blizzard, ZeniMax und den Xbox-Teams gespielt. Die Entscheidung, diese Mitarbeiter zu entlassen, wäre schmerzhaft, aber für das Unternehmen notwendig.
Microsofts Zukunftspläne
Trotz dieser Entlassungen plant Microsoft, seine Investitionen in strategischen Sektoren fortzusetzen, die sein zukünftiges Wachstum unterstützen werden. Das Unternehmen ist bestrebt, weiterhin Spiele für Gamer auf der ganzen Welt zu entwickeln und zu veröffentlichen.
Folgen für den Markt
Diese Entlassungen erfolgen, da Microsoft zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Marktkapitalisierung von 3 Billionen US-Dollar erreicht. Damit liegt Microsoft hinter Apple an zweiter Stelle als das Unternehmen, das diesen Meilenstein erreicht hat, und dies ist zum Teil auf die Entscheidung von Microsoft-CEO Satya Nadella zurückzuführen, im letzten Jahrzehnt KI, Spiele und Lizenzen wie Minecraft zu erwerben und in diese zu investieren.
Diesen neuen Stellenabbau folgen in diesem Jahr mehrere andere, wobei Microsoft, Xbox, Bethesda und Activision Blizzard für die Veröffentlichung von Spielen auf der Nintendo Switch wie Minecraft Legends, Overwatch 2, The Elder Scrolls V: Skyrim und Diablo verantwortlich sind.
Daher könnten sich die Entlassungen von Microsoft auch auf die Veröffentlichung von Spielen auf dieser Plattform auswirken, trotz der jüngsten Zusagen des Unternehmens, die Nintendo-Gaming-Community in Zukunft zu unterstützen.
Quelle: www.nintendolife.com





