Skandal: Krafton wegen sexuellen Übergriffs angeklagt
Das Studio hinter PUBG und Callisto Protocol, Krafton, wird derzeit in Kalifornien von einem ehemaligen Mitarbeiter verklagt. In der Beschwerde wird behauptet, sie sei bei einer Branchenveranstaltung von Kevin Kimball, dem Chief Strategy Officer von Krafton, sexuell missbraucht worden. In der Beschwerde wird außerdem behauptet, Krafton habe den Vorfall nicht untersucht und den Mitarbeiter zwei Monate später entlassen. Hier sind die Details dieses schockierenden Falls.
Die Vorwürfe des Beschwerdeführers
Die Klägerin arbeitete in der Verlagsabteilung von Krafton und besuchte nach den Game Awards am 8. Dezember 2022 eine Party bei Striking Distance (einer Tochtergesellschaft von Krafton, Entwickler des Callisto-Protokolls). Sie behauptet, von Kimball „enorme sexuelle Annäherungsversuche und sexuelle Übergriffe“ erlitten zu haben während dieser betrunkenen Party. Obwohl sie Kimballs Annäherungsversuche ablehnte, wurde sie angeblich in eine Toilettenkabine gezwungen, wo sie sexuell missbraucht wurde, bis ihr die Flucht gelang.
Die Folgen des Vorfalls
Die Klägerin behauptet, dass ihre Beschwerden zu diesem Vorfall von Krafton zwei Monate lang ignoriert wurden, bevor sie im Februar 2023 endgültig entlassen wurde. Anschließend reichte sie eine Beschwerde wegen Gesetzesverstößen ein und erhielt das Recht, vor Gericht zu klagen. In der Klage werden auch die emotionalen und beruflichen Schäden erwähnt, die die Klägerin nach dem Vorfall und ihrer Kündigung erlitten hat.
Kimball hatte eine professionelle Karriere in renommierten Studios, bevor er zu Krafton kam. Er verließ das Unternehmen im September 2023 und ist derzeit selbstständig. Die Klägerin verlangt Schadensersatz und die Erstattung ihrer Anwaltskosten.
Krafton-Reaktion
Krafton sagte gegenüber IGN: „Wir nehmen alle Vorwürfe unangemessenen Verhaltens am Arbeitsplatz sehr ernst. Da es sich um eine laufende Rechtssache handelt, können wir uns zu den Einzelheiten des Falles nicht äußern. »
Quelle: www.ign.com





