Ein kleiner Sieg mitten im Sturm
Die jüngste Entlassungswelle bei Blizzard (und der breiteren Videospielsparte von Microsoft) war besonders brutal, insbesondere da mehrere Mitarbeiter ihr Leben auf den Kopf stellten, um bei dem Unternehmen zu arbeiten, von denen einige erst seit vier Monaten dort beschäftigt waren. Obwohl es keine Möglichkeit gibt, diesen Schlag abzumildern, gelang es einem schlauen ehemaligen Blizzard-Mitarbeiter dennoch, einen kleinen Sieg aus dem Abschied zu erringen: WoW ein Jahrzehnt lang kostenlos.
Ein sensationelles Abschiedsgeschenk
Adam Holisky, der ehemalige Produktmanager für Kerntechnologie bei Blizzard, veröffentlichte letzte Woche sein Last-Minute-Manöver auf Twitter. Seine derzeitige Spielzeit endet nun am 14. Oktober 2033. Das ist fast ein Jahrzehnt, in dem er bis auf Verlängerungen keinen einzigen Cent an die Firma zahlen muss, die ihn gerade gefeuert hat. Auch wenn es ein kleiner Trostpreis ist, ist es ein sensationelles Abschiedsgeschenk.
Ein bekannter Tipp für Mitarbeiter
Aktionscodes wie dieser seien ein „bekannter Vorteil“ für Mitarbeiter, bemerkt Holisky. Das bedeutet jedoch nicht, dass er Blizzard mit Taschen voller Büromaterial verlassen hat. Einige Mitarbeiter, wie zum Beispiel ein ehemaliger Kundenbetreuer, hatten keine Chance, solche Leistungen in Anspruch zu nehmen. Anscheinend musste Holisky schnell sein, um den Vorteil auszunutzen.
Eine erhebliche Ersparnis
Wenn wir schnell ausrechnen, wie viel Geld Adam Holisky gespart hat, weil er Blizzard ein Jahrzehnt lang nicht für das Spielen von World of Warcraft bezahlt hat, ergibt das etwa 1.754 US-Dollar, wenn er monatlich bezahlt hätte, oder etwa 1.520 US-Dollar, wenn er sich für ein Jahresabonnement entschieden hätte. Diese Zahlen spielen nur eine Rolle, ob WoW auch in zehn Jahren noch beliebt ist oder ob Holisky es noch so lange spielen möchte. Es hat vor allem symbolischen Charakter.
Eine willkommene Veröffentlichung
In einem anderen Tweet schrieb Holisky: „Wissen Sie, vielleicht sagt das etwas darüber aus, dass ich heute entspannter bin als seit Wochen. Oder sogar Monate? Länger ? Kein Ärger mit Slack oder E-Mail. Kein Gedanke an all das Drama oder die politischen Spannungen, die gerade stattfinden. » Eine willkommene Entlassung für jemanden, der das Unternehmen kürzlich verlassen hat.
Quelle: www.yahoo.com



