Brilliant Labs stellt Frame vor: Augmented-Reality-Brille mit künstlicher Intelligenz
Brilliant Labs, ein junges Start-up mit Sitz in Singapur, kündigte kürzlich die Einführung von Frame an, seiner neuen Augmented-Reality-Brille. Diese Brille mit einem multimodalen KI-Assistenten namens Noa hat die Aufmerksamkeit und Investition von John Hanke, CEO von Niantic, der Augmented-Reality-Plattform hinter Spielen wie Pokemon Go, auf sich gezogen. Mit einzigartigen Funktionen scheint Frame ein starker Konkurrent zu ähnlichen angebotenen Produkten zu sein von Apple und anderen großen Technologieunternehmen.
Die innovativen Funktionen von Frame
Die Brilliant Labs Frame-Brille bietet eine Auflösung von 640 x 400 für die Anzeige von Videos und Fotos und ist mit einem künstlichen Intelligenzassistenten, Noa, ausgestattet. Dies kann durch Sprachbefehle gesteuert werden und verfügt über visuelle Verarbeitungs-, Bilderzeugungs- und Übersetzungsfunktionen. Frame integriert mehrere KI-Modelle wie Perplexity AI, Stable Diffusion, OpenAIs GPT4 und das Spracherkennungssystem Whisper.
Dank dieser Funktionen können Benutzer Noa beispielsweise bitten, die Online-Preise eines Paars Schuhe zu überprüfen, die sie beim Einkaufen im Geschäft durch ihre Frame-Brille betrachten.
Rahmenzugänglichkeit und ihre Zukunft
Obwohl die Bluetooth-Geräte von Brilliant Labs derzeit auf ein Smartphone angewiesen sind, um auf die verschiedenen KI-Modelle zuzugreifen, planen die Gründer, leichtgewichtige Modelle für maschinelles Lernen direkt in die Brille zu integrieren und so das Host-Telefon zu umgehen.
Im Gegensatz zum sperrigen Vision Pro ist Frame für den täglichen Gebrauch konzipiert und auch mit Korrekturgläsern kompatibel. Mit einem Gewicht von 39 Gramm und einem dicken Nylonrahmen sind die Frame-Brillen eine Hommage an historische Persönlichkeiten wie John Lennon, Steve Jobs und Gandhi.
Verfügbarkeit und Investition von Brilliant Labs
Die Frame-Brille kann ab heute vorbestellt werden und kostet 349 US-Dollar. Diese Geräte werden ab April ausgeliefert. Seit seiner Gründung im Jahr 2019 ist es Brilliant Labs gelungen, mehrere hochkarätige Investoren mit einer Gesamtfinanzierung von 6 Millionen US-Dollar anzuziehen.
Das Vorgängerprodukt des Startups, Monocle, zog dank seiner Programmierbarkeit und erschwinglichen Preise eine treue Anhängerschaft an. Frame bleibt wie sein Vorgänger Open Source und bietet Entwicklern Zugriff auf zahlreiche Ressourcen.
Quelle: techcrunch.com



